{"id":1622,"date":"2018-08-21T19:40:27","date_gmt":"2018-08-21T17:40:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.filmring-linz.at\/?page_id=1622"},"modified":"2019-09-05T15:29:25","modified_gmt":"2019-09-05T13:29:25","slug":"lieber-leben","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/?page_id=1622","title":{"rendered":"Lieber leben"},"content":{"rendered":"<p><em><div class='content-column one_half'><\/em><\/p>\n<header>\n<hgroup>\n<h2>Lieber leben (Patients)<\/h2>\n<\/hgroup>\n<\/header>\n<p><strong>Mo, 15. \u2014 Sa, 20.10.2018 | 17:30 Uhr bzw. Sa 15:00 Uhr | City-Kino<\/strong><\/p>\n<p>F 2016, Regie: Grand Corps Malade, Mehdi Idir, Drehbuch: Grand Corps Malade, Fadette Drouard, K: Antoine Monod, M: Angelo Foley, S: Laure Gardette, Darsteller: Pablo Pauly, Soufiane Guerrab, Moussa Mansaly, Franc Falise, 112 Minuten, OmdUt<\/p><\/div><\/p>\n<p><center><div class='content-column one_half last_column'>Trailer:<code><a id=\"6a06e6c9ef9e4\" rel=\"wp-video-lightbox\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=LUMPOfkzv8M?rel=0&#038;width=640&#038;height=480\" title=\"\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Lieber-leben.png\" class=\"video_lightbox_anchor_image\" alt=\"\" \/><\/a>    <script>\r\n    \/* <![CDATA[ *\/\r\n    jQuery(document).ready(function($){\r\n        $(function(){\r\n            var width = $(window).innerWidth();\r\n            var setwidth = parseFloat(640);\r\n            var ratio = parseFloat(0.75);\r\n            var height = parseFloat(480);\r\n            var link = 'https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=LUMPOfkzv8M?rel=0&amp;width=640&amp;height=480';\r\n            if(width < setwidth)\r\n            {\r\n                height = Math.floor(width * 0.75);\r\n                \/\/console.log(\"device width \"+width+\", set width \"+640+\", ratio \"+0.75+\", new height \"+ height);\r\n                var new_url = wpvl_paramReplace('width', link, width);\r\n                var new_url = wpvl_paramReplace('height', new_url, height);\r\n                $(\"a#6a06e6c9ef9e4\").attr('href', new_url);\r\n                \/\/console.log(new_url);\r\n            }\r\n        });\r\n    });\r\n    \/* ]]> *\/\r\n    <\/script><\/code><\/center><\/div><div class='clear_column'><\/div><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Inhalt:<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<div class='content-column one_fourth'><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1607 size-full\" title=\"@ Filmladen\" src=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/7_Lieber-leben.png\" alt=\"@ Filmladen\" width=\"226\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/7_Lieber-leben.png 226w, https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/7_Lieber-leben-150x100.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/><\/p><\/div><div class='content-column three_fourth last_column'><p>Von einem Moment auf den n\u00e4chsten ist nichts mehr, wie es einmal war. Was sich nach einer Phrase anh\u00f6rt, wird f\u00fcr Ben zur bitteren Realit\u00e4t. Ein Unfall, \u00fcber dessen Hintergr\u00fcnde zun\u00e4chst kaum etwas bekannt ist, macht aus einem sportlichen jungen Mann mit vielen Zukunftspl\u00e4nen und W\u00fcnschen eine hilflose Person, die pl\u00f6tzlich komplett auf andere angewiesen ist. Als er wieder das Bewusstsein erlangt, ist Ben vom Hals abw\u00e4rts gel\u00e4hmt. Aus seinem Krankenbett nimmt er in diesem Moment seine Umwelt nur schemenhaft wahr. Dann werden die Schl\u00e4uche und Maschinen entfernt und er schlie\u00dflich nach vielen Wochen in eine Reha-Klinik verlegt. Dort beginnt f\u00fcr ihn ein neues Leben.<\/p>\n<p>Die Geschichte basiert auf dem stark autobiografischen Roman von Co-Regisseur und Hip-Hop-Musiker Marsaud, der hier unter seinem K\u00fcnstlernamen \u201eGrand Corps Malade\u201c im Vor- und Abspann auftaucht.<\/p><\/div><div class='clear_column'><\/div><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Die Regisseure:<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><div class='content-column one_fourth'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1602 size-full\" title=\"@ Filmladen\" src=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/2_Lieber-leben.png\" alt=\"\" width=\"226\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/2_Lieber-leben.png 226w, https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/2_Lieber-leben-150x100.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/><\/div><div class='content-column three_fourth last_column'><p><strong>GRAND CORPS MALADE:<\/strong><\/p>\n<p>Grand Corps Malade\u00a0(*1977), eigentlich\u00a0Fabien Marsaud, ist ein franz\u00f6sischer\u00a0Poetry-Slam-K\u00fcnstler und Regisseur. Bei einem verpatzten Sprung in ein Schwimmbecken verschoben sich 1997 seine Wirbel, seitdem sind seine Beine gel\u00e4hmt. Er schaffte es 1999, sich mit Hilfe einer Kr\u00fccke wieder alleine zu bewegen, die inzwischen zu seinem Markenzeichen geworden ist.<br \/>\nNach seinem Einstieg 2003 in die franz\u00f6sische Slamszene \u00fcbernahm er das Pseudonym \u201eGrand Corps Malade\u201c und stieg zum ersten Mal im Oktober in einer Pariser Bar auf die B\u00fchne. Er fasste langsam Fu\u00df und gewann, auch durch diverse Siege bei Slam-Wettbewerben, mehr und mehr an Bekanntheit.<br \/>\n2004 gr\u00fcndete er dann mit sechs anderen Kollegen\u00a0Le Cercle des Po\u00e8tes sans Instru\u00a0(deutsch \u201eDer Kreis der Poeten ohne Bildung\u201c). Die Gruppe bestand unter anderem aus den Mitgliedern des\u00a0Kollektiv 129H, die die Vorreiter des Genres in Frankreich waren. Zusammen traten sie auf vielen Musikfestivals auf. 2005 gr\u00fcndete Grand Corps Malade den Verein\u00a0Flow d\u2019encre\u00a0(deutsch \u201eTintenstrom\u201c) und animiert seitdem aktiv verschiedene Schreib- und Slamgruppen in sozialen Einrichtungen, Schulen und Altenheimen.<br \/>\n2005 schlug ihm ein Freund vor, eine Musikbegleitung f\u00fcr seine Texte zu schreiben, worauf Grand Corps Malade sein erstes Album mit dem Titel\u00a0Midi 20\u00a0(dt. \u201e20 nach 12\u201c) aufnahm. Als das Album im M\u00e4rz 2006 ver\u00f6ffentlicht wurde, stieg es schnell an die Spitze der Charts.<br \/>\nNach seinem ersten Album startete Grand Corps Malade eine gro\u00dfe Frankreich-Tournee, bei der er vor gr\u00f6\u00dferem Publikum bis Ende 2007 120 Mal auftrat. Am 10. M\u00e4rz 2007 wurde er anl\u00e4sslich der Veranstaltung\u00a0Victoires de la Musique\u00a0mit den Preisen f\u00fcr den Newcomer des Jahres und das Erstlingsalbum des Jahres ausgezeichnet. Im M\u00e4rz 2008 erschien sein zweites Album\u00a0Enfant de la ville\u00a0(deutsch \u201eStadtkind\u201c).<br \/>\n2016 gab er mit dem Film\u00a0Lieber leben\u00a0sein Deb\u00fct als Regisseur und Drehbuchautor. Ko-Regisseur war Mehdi Idir.<\/p>\n<p><strong>MEHDI IDIR:<\/strong><\/p>\n<p>(*1977) im Norden von Paris geboren und aufgewachsen, zun\u00e4chst Hip-Hop-T\u00e4nzer, 2002 begann er erste Videos zu drehen. 2004 dreht er seinen ersten Dokumentarfilm und eignet sich 2007 eine besondere Technik des \u201eLight Paintings\u201c an. Dabei realisiert er das Video Paris by Light, das ihm die T\u00fcren f\u00fcr TV- und Werbeprojekte \u00f6ffnete. Lieber leben ist sein erster Spielfilm.<\/p>\n<p><strong>Grand Corps Malade \u00fcber den Film:<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>\u201eDie Idee zu dem Film entstand schon, als ich begann, das Buch \u00fcber meine einj\u00e4hrige Rehabilitation zu schreiben. Ich interessiere mich f\u00fcr alle Arten von Text: Poetry-Slam, Songs, B\u00fccher. Drehb\u00fccher geh\u00f6ren auch dazu. Die Idee hatte ich immer. Ich habe dar\u00fcber mit meinem Manager geredet, und er hat mich ermutigt, mich zu trauen. Ich wusste auch, dass ich mit Mehdi Idir zusammen gut vorankommen w\u00fcrde.<br \/>\nWir haben in dem Rehabilitationszentrum gedreht, in dem ich selber war. Wir wollten im Film wieder zum Leben erwecken, was ich dort kennengelernt habe: eine Welt, in der sich alle abrackern.\u201c<\/p><\/blockquote><\/div><div class='clear_column'><\/div><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Kritikerstimmen:<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<div class='content-column one_fourth'><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1601 size-full\" title=\"@ Filmladen\" src=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/1_Lieber-leben.png\" alt=\"@ Filmladen\" width=\"226\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/1_Lieber-leben.png 226w, https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/1_Lieber-leben-150x100.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/><\/p><\/div><div class='content-column three_fourth last_column'><p>Das autobiografisch gepr\u00e4gte Regiedeb\u00fct des Poetry-Slammers und Musikers Grand Corps Malade zeichnet mit viel Humor das durch die Realit\u00e4t geerdete Bild einer Rehabilitation, die nicht unbedingt nur die k\u00f6rperliche Wiederherstellung anzielt. Dabei \u00f6ffnet die stimmige Mischung aus Reflexion, Unterhaltung und Gesellschaftskritik den Blick auf die Menschen hinter der Behinderung.<br \/>\n<em>(Filmdienst Marguerite Seidel)<\/em><\/p>\n<p>Da die Patienten in dieser Rehaklinik alle im Rollstuhl sitzen, ist klar, dass kein Actiondrama zu erwarten ist. Zum Leben erweckt werden die Figuren mit Dialogen voller Galgenhumor und unwiderstehlichen Running Gags.<br \/>\n<em>(EPD-Film Manfred Riepe)<\/em><\/p>\n<p>Die Galerie der Patienten in Lieber leben ist auch so etwas wie ein Ausdruck des franz\u00f6sischen Universalismus. Bei allen Problemen mit sozial abgeh\u00e4ngten oder religi\u00f6s entfremdeten Minderheiten gibt es im Alltag eben auch eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit der l\u00e4ngst nebens\u00e4chlich gewordenen Migrationshintergr\u00fcnde. Wenn Benjamin sich f\u00fcr die schwarzhaarige Samira zu interessieren beginnt, dann tituliert er sie zwar selbstverst\u00e4ndlich als \u201eAraberin\u201c, aber er nimmt sie nicht so wahr \u2013 die Schwierigkeiten, die diese m\u00f6gliche Liebesgeschichte hat, sind andere als \u201eethnische\u201c, und die Art und Weise, wie die beiden Regisseure mit dieser romantischen Dimension der Geschichte umgehen, zeugt von ihrer angemessen unsentimentalen Haltung.<br \/>\n<em>(FAZ Bert Rebhandl)<\/em><\/p><\/div><div class='clear_column'><\/div><\/p>\n<hr \/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt: Die Regisseure: Kritikerstimmen:<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1613,"parent":1878,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-1622","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1622","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1622"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1622\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1628,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1622\/revisions\/1628"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1878"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1613"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1622"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}