{"id":1629,"date":"2018-08-21T18:51:28","date_gmt":"2018-08-21T16:51:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.filmring-linz.at\/?page_id=1629"},"modified":"2019-09-05T15:29:37","modified_gmt":"2019-09-05T13:29:37","slug":"lanimale","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/?page_id=1629","title":{"rendered":"L&#8217;Animale"},"content":{"rendered":"<div class='content-column one_half'><header>\n<hgroup>\n<h2>L&#8217;Animale<\/h2>\n<\/hgroup>\n<\/header>\n<p><strong>Mo, 12. \u2014 Sa, 17.11.2018 | 17:30 Uhr bzw. Sa 15:00 Uhr | City-Kino<\/strong><\/p>\n<p>A 2018, Regie\/Drehbuch: Katharina M\u00fcckstein, K: Michael Schindegger, S: Natalie Schwager, M: Bernhard Fleischmann, Franco Battiato, Darsteller: Sophie Stockinger, Kathrin Resetarits, Dominik Warta, Julia Franz Richter, Jack Hofer, Stefan Pohl, 96 Minuten, DF<\/p><\/div>\n<p><center><div class='content-column one_half last_column'>Trailer:<code><a id=\"6ab5294527f59\" rel=\"wp-video-lightbox\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=YwQhsZsSBU4?rel=0&#038;width=640&#038;height=480\" title=\"\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/L\u00b4Animale.png\" class=\"video_lightbox_anchor_image\" alt=\"\" \/><\/a>    <script>\r\n    \/* <![CDATA[ *\/\r\n    jQuery(document).ready(function($){\r\n        $(function(){\r\n            var width = $(window).innerWidth();\r\n            var setwidth = parseFloat(640);\r\n            var ratio = parseFloat(0.75);\r\n            var height = parseFloat(480);\r\n            var link = 'https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=YwQhsZsSBU4?rel=0&amp;width=640&amp;height=480';\r\n            if(width < setwidth)\r\n            {\r\n                height = Math.floor(width * 0.75);\r\n                \/\/console.log(\"device width \"+width+\", set width \"+640+\", ratio \"+0.75+\", new height \"+ height);\r\n                var new_url = wpvl_paramReplace('width', link, width);\r\n                var new_url = wpvl_paramReplace('height', new_url, height);\r\n                $(\"a#6ab5294527f59\").attr('href', new_url);\r\n                \/\/console.log(new_url);\r\n            }\r\n        });\r\n    });\r\n    \/* ]]> *\/\r\n    <\/script><\/code><\/center><\/div><div class='clear_column'><\/div><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Inhalt:<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<div class='content-column one_fourth'><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1593 size-full\" title=\"\u00a9 Polyfilm\" src=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/2_L\u00b4Animale.png\" alt=\"\" width=\"226\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/2_L\u00b4Animale.png 226w, https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/2_L\u00b4Animale-150x100.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/><\/p><\/div><div class='content-column three_fourth last_column'>Mati und ihre Burschenclique sind die Helden des Dorfes, wenn sie auf getunten Mopeds die Gegend unsicher machen. Matis Eltern Gabriele, eine Tier\u00e4rztin, und Paul, ein Baugutachter, stehen mitten im Leben und m\u00fcssten blo\u00df noch die letzten Arbeiten am Rohbau ihres Hauses abschlie\u00dfen.<br \/>\nAls Mati jedoch Carla kennenlernt, ger\u00e4t alles ins Wanken. Die Begegnung mit dem selbstbestimmten M\u00e4dchen zeigt Mati, wer sie wirklich sein k\u00f6nnte: lebendig und offen und ganz anders als in ihrer kompetitiven, betont coolen Clique. Und dann verliebt sich Matis bester Freund Sebastian auch noch in sie und will, dass Mati endlich vom Kumpel zur Geliebten wird. Verliert Mati nun ihren Platz in der M\u00e4nnerrunde?<br \/><\/div><div class='clear_column'><\/div><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Die Regisseurin:<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><div class='content-column one_fourth'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1598 size-full\" title=\"\u00a9 Polyfilm\" src=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/7_L\u00b4Animale.png\" alt=\"\" width=\"226\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/7_L\u00b4Animale.png 226w, https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/7_L\u00b4Animale-150x100.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/><\/div><div class='content-column three_fourth last_column'><p>Katharina M\u00fcckstein ist 1982 in Wien geboren. Studium der Philosophie und Gender Studies, 2004\u20132010 Regiestudium an der Filmakademie Wien, Universit\u00e4t f\u00fcr Musik und darstellende Kunst. 2010 Mitgr\u00fcndung des Filmproduktionsunternehmens La Banda Film. 2013 START-STIPENDIUM f\u00fcr Filmkunst des Bundesministeriums f\u00fcr Kunst und Kultur.<\/p>\n<p>\u2022 2019 FEMINISM WTF \u2013 Dokumentarfilm<br \/>\n\u2022 2018 L\u2019ANIMALE \u2013 Spielfilm<br \/>\n\u2022 2013 TALEA \u2013 Spielfilm<br \/>\n\u2022 2008 DIE VEREINIGUNG \u2013 Kurzspielfilm<\/p>\n<p><strong>Aus einem Interview mit Karin Schiefer, Austrian Film Commission, November 2017:<\/strong><\/p>\n<blockquote><p><strong>K.S.:<\/strong> Sie erz\u00e4hlen vom Jugendlich-Sein auf dem Land und nicht im urbanen Raum. Was hat Sie dazu bewogen, diese Geschichte auf dem Land spielen zu lassen?<\/p>\n<p><strong>K.M.:<\/strong> Mich interessiert die Schnittstelle zwischen Stadt und Land \u2013 der Speckg\u00fcrtel \u2013, die auch die Schnittstelle zwischen Natur und Zivilisation ist. Hier lassen sich Themen wie das Romantisieren von Nat\u00fcrlichkeit, das Mystifizieren von Natur versus Zivilisation und Fortschritt sehr gut verorten. Wir leben in einer Zeit, in der st\u00e4ndig dar\u00fcber verhandelt wird, wohin wir uns orientieren sollen: Sehnen wir uns zur\u00fcck nach einem romantisierten Urzustand oder \u00fcberwinden wir die Angst vor dem Unbekannten, gehen voran und suchen den Fortschritt?<\/p>\n<p><strong>K.S.:<\/strong> Mati lehnt definitiv ihre Altersgenossinnen ab, sie will aber dennoch wo dazu geh\u00f6ren und hat in der Motorrad-Gang der Burschen einen, aber nicht unbedingt ihren Platz gefunden. Sie behauptet sich in der Beherrschung des Motorrads, ist aber dennoch nicht vor dem machistischen Gehabe der Burschen gefeit und nur so lange unter deren Schutz, solange sie ein potenzielles sexuelles Subjekt f\u00fcr sie ist. Der Umgang zwischen den Geschlechtern ist f\u00fcr diese Generation erstaunlich hart; basiert er auf Ihren Beobachtungen in der Recherche?<\/p>\n<p><strong>K.M.:<\/strong> Ich sehe das etwas anders: Mati ist solange vor dem machistischen Gehabe gefeit, solange sie so tut, als sei sie einer der M\u00e4nner. Sobald sie aber zum Objekt wird, ist sie demselben Terror ausgesetzt wie die anderen M\u00e4dchen. Ich habe diese Szenen aus der Sicht geschrieben, wie ich in meiner Jugend gleichaltrige M\u00e4nner erlebt habe. Ich habe mit Rita Waszilovics sehr viele Burschen und M\u00e4dchen gecastet. Und wenn wir den Burschen sagten, wir h\u00e4tten keinerlei Benimmregeln und sie sollten sich so hemmungslos wie m\u00f6glich benehmen, dann war vielleicht am Anfang ein bisschen Scham vorhanden, war aber die Handbremse mal gel\u00f6st, war keiner in Verlegenheit. Jeder von ihnen wusste, wie herabw\u00fcrdigend unter M\u00e4nnern \u00fcber Frauen gesprochen wird. L\u2019ANIMALE ist auch ein Film \u00fcber M\u00e4nnlichkeit und die Frage: \u201eWas bedeutet es f\u00fcr ein aufwachsendes M\u00e4dchen, einerseits zu sp\u00fcren, dass es diese m\u00e4nnliche Welt gibt, mit sehr viel Macht, Privilegien und der Freiheit, sich schlecht zu benehmen, und andererseits feststellen zu m\u00fcssen, dass den Frauen in unserer Gesellschaft diese Freiheit nicht gegeben ist?<\/p><\/blockquote><\/div><div class='clear_column'><\/div><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Kritikerstimmen:<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<div class='content-column one_fourth'><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1592 size-full\" title=\"\u00a9 Polyfilm\" src=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/1_L\u00b4Animale.png\" alt=\"\" width=\"226\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/1_L\u00b4Animale.png 226w, https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/1_L\u00b4Animale-150x100.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/><\/p><\/div><div class='content-column three_fourth last_column'><p>So geht neues Austro-Kino! Katharina M\u00fcckstein bricht in ihrem zweiten Werk L\u00b4Animale mit \u00f6sterreichischen Kinotraditionen. Ein Ensembledrama \u00fcber Menschen, die aus ihrer Haut wollen, aber wie?<br \/>\n<em>(Andrey Arnold, Die Presse)<\/em><\/p>\n<p>\u00d6sterreichs Nachwuchshoffnung Sophie Stockinger ist gro\u00dfartig als Suchende, gefangen in einem Netz von gesellschaftlichen Erwartungen und intimen Sehns\u00fcchten, in einem dynamischen, intelligenten, musikalisch l\u00e4ssigen Drama, das sehr sch\u00f6n Fragen nach der vermeintlichen \u00b4Nat\u00fcrlichkeit\u00b4 der Geschlechter und flie\u00dfenden, sich ver\u00e4ndernden Identit\u00e4ten stellt.<br \/>\n<em>(Marietta Steinhart, Filmmagazin)<\/em><\/p>\n<p>L\u00b4Animale, also das Tier in Katharina M\u00fccksteins zweitem Spielfilm, das sind wir bzw. lebt in uns. Vielleicht nicht von Anfang an und nicht immer als rau-leidenschaftliches Biest, wie es dem Titel gebenden Lied des Italieners Franco Battiato entspringt, sondern als schlummerndes, etwas gem\u00e4chliches, verkapptes, gar \u00f6sterreichisches Weslein.<br \/>\n<em>(Alexandra Zawia, Die Furche)<\/em><\/p><\/div><div class='clear_column'><\/div><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt: Die Regisseurin: Kritikerstimmen:<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1612,"parent":1878,"menu_order":1,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"hero_heading":"","hero_subheading":"","footnotes":""},"class_list":["post-1629","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1629","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1629"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1629\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1632,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1629\/revisions\/1632"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1878"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1612"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1629"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}