{"id":1636,"date":"2018-08-21T19:40:47","date_gmt":"2018-08-21T17:40:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.filmring-linz.at\/?page_id=1636"},"modified":"2019-09-05T15:30:40","modified_gmt":"2019-09-05T13:30:40","slug":"die-beste-aller-welten","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/?page_id=1636","title":{"rendered":"Die beste aller Welten"},"content":{"rendered":"<p><em><div class='content-column one_half'><\/em><\/p>\n<header>\n<hgroup>\n<h2>Die beste aller Welten<\/h2>\n<\/hgroup>\n<\/header>\n<p><strong>Mo, 14. \u2014 Sa, 19.01.2019 | 17:30 Uhr bzw. Sa 15:00 Uhr | City-Kino<\/strong><\/p>\n<p>\u00d6, D 2017; Regie und Drehbuch: Daniel Goiginger; Kamera: Yoshi Heimrath, Paul Sprinz; Schnitt: Ingrid Koller; Musik: Dominik Wallner, Manuel Sch\u00f6negger;, Darsteller: Verena Altenberger, Jeremy Miliker, Lukas Miko, Michael Pink, Michael Fuith, Reinhold G.Moritz, Philipp Stix; L\u00e4nge: 103 Min., DF<\/p><\/div><\/p>\n<p><center><div class='content-column one_half last_column'>Trailer:<code><a id=\"6ab5290f25b8b\" rel=\"wp-video-lightbox\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=https:\/\/youtu.be\/DoSwHwPQjic?rel=0&#038;width=640&#038;height=480\" title=\"\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Die-Beste-aller-Welten.png\" class=\"video_lightbox_anchor_image\" alt=\"\" \/><\/a>    <script>\r\n    \/* <![CDATA[ *\/\r\n    jQuery(document).ready(function($){\r\n        $(function(){\r\n            var width = $(window).innerWidth();\r\n            var setwidth = parseFloat(640);\r\n            var ratio = parseFloat(0.75);\r\n            var height = parseFloat(480);\r\n            var link = 'https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=https:\/\/youtu.be\/DoSwHwPQjic?rel=0&amp;width=640&amp;height=480';\r\n            if(width < setwidth)\r\n            {\r\n                height = Math.floor(width * 0.75);\r\n                \/\/console.log(\"device width \"+width+\", set width \"+640+\", ratio \"+0.75+\", new height \"+ height);\r\n                var new_url = wpvl_paramReplace('width', link, width);\r\n                var new_url = wpvl_paramReplace('height', new_url, height);\r\n                $(\"a#6ab5290f25b8b\").attr('href', new_url);\r\n                \/\/console.log(new_url);\r\n            }\r\n        });\r\n    });\r\n    \/* ]]> *\/\r\n    <\/script><\/code><\/center><\/div><div class='clear_column'><\/div><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Inhalt:<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<div class='content-column one_fourth'><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1557 size-full\" title=\"@ Polyfilm\" src=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/9_Die-Beste-aller-Welten.png\" alt=\"\" width=\"226\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/9_Die-Beste-aller-Welten.png 226w, https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/9_Die-Beste-aller-Welten-150x100.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/><\/p><\/div><div class='content-column three_fourth last_column'><p>Als der kleine Adrian gr\u00f6\u00dfer wird, merkt seine Mutter, dass sie aufh\u00f6ren muss, Drogen zu nehmen, wenn sie ihr Kind behalten will. Doch immer wenn sie es ein paar Tage ohne Drogen schafft, f\u00fchlt sie sich geschw\u00e4cht und ist dazu gezwungen, wieder welche zu nehmen. Doch eines Tages passiert es: Ein Dealer, der in ihrer Wohnung schl\u00e4ft, stirbt. Da steht es f\u00fcr Adrians Mutter endg\u00fcltig fest: Sie muss von der Sucht loskommen!<\/div><div class='clear_column'><\/div><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Der Regisseur:<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><div class='content-column one_fourth'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1553 size-full\" title=\"@ Polyfilm\" src=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/5_Die-Beste-aller-Welten.png\" alt=\"\" width=\"226\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/5_Die-Beste-aller-Welten.png 226w, https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/5_Die-Beste-aller-Welten-150x100.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/><\/div><div class='content-column three_fourth last_column'><p>Adrian Goiginger (geb. 22. Februar 1991 in Salzburg) ist ein \u00f6sterreichischer Filmemacher (und zur Zeit der Realisierung von &#8218;Die beste aller Welten&#8216; noch Filmstudent).<br \/>\nEr absolviert nach der Matura seinen Wehrdienst und gr\u00fcndet 2012 zusammen mit Schulfreunden in Salzburg eine Filmproduktionsfirma. Mit dieser realisiert er verschiedene Kurzfilme, Werbespots, Imagefilme und Musikvideos als Regisseur und Drehbuchautor.<br \/>\nAb 2013 studiert er szenische Regie an der Filmakademie Baden-W\u00fcrttemberg. Mit seinen Kurzfilmen &#8218;Klang der Stille&#8216; und &#8218;Milliardenmarsch&#8216; wird er auf zahlreiche Festivals weltweit eingeladen und mehrfach ausgezeichnet. Sein Langfilmdeb\u00fct &#8218;Die beste aller Welten&#8216; l\u00e4uft bei der Berlinale 2017 in der Reihe \u201ePerspektive Deutsches Kino\u201c und wird dort mit dem Kompass-Perspektive-Preis f\u00fcr den besten Film der Reihe ausgezeichnet. Vom Erfolg des Film ermutigt, geht Goiginger mit seinem Film auf gro\u00dfe Tournee durch Deutschland und \u00d6sterreich. Weitere Preise und gro\u00dfe mediale Aufmerksamkeit sind die Belohnung.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Hintergrund:<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p>Adrian Goiginger erz\u00e4hlt in seinem ersten Spielfilm die Geschichte seiner eigenen Kindheit.<br \/>\nInitialz\u00fcndung f\u00fcr das Projekt war f\u00fcr ihn der Tod seiner Mutter, die zu dem Zeitpunkt schon seit Jahren clean war, im Juli 2012. Beratend stand ihm sein Stiefvater G\u00fcnter Goiginger zur Seite, der, nachdem er ebenfalls die Sucht \u00fcberwinden konnte, seither bei einer NGO arbeitet, die S\u00fcchtigen hilft.<br \/>\nDie Dreharbeiten fanden von 20. April bis 25. Mai 2016 in Salzburg und Baden-W\u00fcrttemberg statt, Drehort f\u00fcr die Wohnung war die General-Keyes-Siedlung (USFA-Wohnhaussiedlung General-Keyes-Stra\u00dfe) im Salzburger Stadtteil Liefering.<br \/>\nDer Film zeigt aber nicht nur die von ihrer Drogenkrankheit gezeichnete Mutter, sondern vor allem das liebevolle Verh\u00e4ltnis zwischen der Frau und dem Buben. Dieser Bub wird sensationell gut von Jermey Miliker gespielt, der beim Dreh \u2013 26 Drehtage &#8211; gerade noch sieben Jahre jung war. Egal ob in verspielten Szenen oder doch eher tristen \u2013 er wirkt stets voll nat\u00fcrlich und \u00fcberzeugend. Mittlerweile wurde er bereits f\u00fcr weitere Fernseh- und Kinofilme engagiert.<br \/>\nGoiginger betrachtet sich als \u201eeiner von wenigen Menschen, die als Kind hautnah ein Drogenmilieu miterlebt haben und als Erwachsener dennoch in der Lage sind, reflektiert dar\u00fcber zu berichten\u201c. Und da er nicht wie die meisten anderen in so einer Situation selbst abh\u00e4ngig geworden ist, sehe er es als Verpflichtung, seine Erfahrungen weiterzugeben.<br \/>\nR\u00fcckendeckung bei seiner mutigen Entscheidung, eine derart pers\u00f6nliche Geschichte zu verfilmen, bekam Goiginger von seiner Familie. Unter anderem von seiner Gro\u00dfmutter, \u201eobwohl sie meinte, dass sie nicht sicher sei, ob sie sich den Film anschauen kann. Sie macht sich n\u00e4mlich Vorw\u00fcrfe, weil sie damals nichts von der Sucht ihrer Tochter mitbekommen hat.\u201c Auch sein Stiefvater sei von Anfang an einer der gr\u00f6\u00dften Unterst\u00fctzer des Projekts gewesen und habe ihm bei der Recherche und auch sp\u00e4ter bei den Dreharbeiten geholfen.<br \/>\n\u201eSie alle waren sehr froh dar\u00fcber, dass ich diesen Film mache und meiner viel zu fr\u00fch verstorbenen Mutter ein Denkmal setze\u201c, sagt der 26-J\u00e4hrige. Daher sei ihm wichtig gewesen, einen Film zu drehen, der nicht verteufelt, keine Schwarz-Wei\u00df-Malerei betreibt und sie auch nicht als Rabenmutter hinstellt. \u201eDer Film erz\u00e4hlt einfach, wie es war, als Kind einer heroinabh\u00e4ngigen Mutter aufzuwachsen \u2013 mit allen Hochs und Tiefs.\u201c<\/p><\/div><div class='clear_column'><\/div><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Kritikerstimmen:<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<div class='content-column one_fourth'><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1555 size-full\" title=\"@ Polyfilm\" src=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/7_Die-Beste-aller-Welten.png\" alt=\"\" width=\"226\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/7_Die-Beste-aller-Welten.png 226w, https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/7_Die-Beste-aller-Welten-150x100.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/><\/p><\/div><div class='content-column three_fourth last_column'><p style=\"text-align: left;\">Die Ohnmacht von S\u00fcchtigen l\u00e4sst sich kaum schmerzlicher zeigen als in Gestalt einer liebenden Mutter. Nicht einmal Helgas Wille, ihr Kind zu sch\u00fctzen, erweist sich als stark genug, um den Drogen abzuschw\u00f6ren. Trotzdem folgt der Film nicht dem erwartbaren Reflex, von einer einseitig schlimmen Kindheit in der Drogenh\u00f6lle zu erz\u00e4hlen. Stattdessen zeigt er, ohne zu verharmlosen, wie viel Z\u00e4rtlichkeit zwischen Mutter und Sohn herrscht, wie viel wunderbare Normalit\u00e4t mitunter m\u00f6glich ist. Er zeigt ein richtiges Leben im falschen[&#8230;] Doch umso mehr Respekt verlangt Goigingers Leistung ab, das eigene Schicksal mit einer derart wohltuenden wie erstaunlichen Distanz zu betrachten.<\/p>\n<p><em>(Kaspar Heinrich, Spiegel online)<\/em><\/p>\n<p>Goiginger ist mit dem Film eine authentische Milieustudie gelungen, die die Drogens\u00fcchtigen und Kleinkriminellen nicht verurteilt, sondern schildert, wie sie mit ihren \u00c4ngsten zu \u00fcberleben versuchen. [&#8230;] Und ohne die beiden herausragenden Schauspieler w\u00e4re die Geschichte ohnedies kaum vorstellbar. Der junge Jeremy Miliker ist ein Naturtalent, den der Regisseur aus 2000 Salzburger Jugendlichen ausgew\u00e4hlt hat, denn Goiginger war wichtig, dass er Salzburger Dialekt spricht, um so nah wie m\u00f6glich an seiner eigenen Kindheit zu bleiben. Verena Altenburger hat auf Festivals in Moskau und Graz jeweils den Darstellerpreis gewonnen.<\/p>\n<p><em>(Katrin Hoffmann, epd Film)<\/em><\/p><\/div><div class='clear_column'><\/div><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Preise (u.a.):<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<div class='content-column one_fourth'><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1556 size-full\" title=\"@ Polyfilm\" src=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/8_Die-Beste-aller-Welten.png\" alt=\"\" width=\"226\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/8_Die-Beste-aller-Welten.png 226w, https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/8_Die-Beste-aller-Welten-150x100.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/><\/p><\/div><div class='content-column three_fourth last_column'><p>Diagonale 2017: Publikumspreis; Berlinale 2017: Kompass-Perspektive-Preis; Bayrischer Filmpreis 2017: Nachwuchsregie-Preis; \u00d6sterreichischer Filmpreis 2018: bester Spielfilm, beste Regie, bestes Drehbuch<br \/><\/div><div class='clear_column'><\/div><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt: Der Regisseur: Kritikerstimmen: Preise (u.a.):<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1608,"parent":1878,"menu_order":4,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"hero_heading":"","hero_subheading":"","footnotes":""},"class_list":["post-1636","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1636","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1636"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1636\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1639,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1636\/revisions\/1639"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1878"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1608"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1636"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}