{"id":1880,"date":"2019-09-05T15:37:37","date_gmt":"2019-09-05T13:37:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.filmring-linz.at\/?page_id=1880"},"modified":"2022-01-15T13:22:40","modified_gmt":"2022-01-15T11:22:40","slug":"sweet-country","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/?page_id=1880","title":{"rendered":"Sweet Country"},"content":{"rendered":"<p><em><div class='content-column one_half'><\/em><\/p>\n<header>\n<hgroup>\n<h2>Sweet Country<\/h2>\n<\/hgroup>\n<\/header>\n<p><strong>Mo, 14. \u2014 Sa, 19.10.2019 | 17:30 Uhr bzw. Sa 15:00 Uhr | City-Kino<\/strong><\/p>\n<p>AUS 2017, Regie: Warwick Thornton, Drehbuch: Stephen Cleary, Kamera: Warwick Thornton, Dylan River, Schnitt: Greer Simpkin, David Jowsey, Darsteller: Bryan Brown, Hamilton Morris, Thomas M. Wright, Ewen Leslie, Gibson John, Natassia Gorey-Furber, Matt Day, Anni Finsterer, Sam Neill, 113 Minuten, OmdUT<\/p><\/div><\/p>\n<p><center><div class='content-column one_half last_column'>Trailer:<code><a id=\"6ab027beb44d7\" rel=\"wp-video-lightbox\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=sYKBG1znk4A?rel=0&#038;width=640&#038;height=480\" title=\"\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Sweet_Country.png\" class=\"video_lightbox_anchor_image\" alt=\"\" \/><\/a>    <script>\r\n    \/* <![CDATA[ *\/\r\n    jQuery(document).ready(function($){\r\n        $(function(){\r\n            var width = $(window).innerWidth();\r\n            var setwidth = parseFloat(640);\r\n            var ratio = parseFloat(0.75);\r\n            var height = parseFloat(480);\r\n            var link = 'https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=sYKBG1znk4A?rel=0&amp;width=640&amp;height=480';\r\n            if(width < setwidth)\r\n            {\r\n                height = Math.floor(width * 0.75);\r\n                \/\/console.log(\"device width \"+width+\", set width \"+640+\", ratio \"+0.75+\", new height \"+ height);\r\n                var new_url = wpvl_paramReplace('width', link, width);\r\n                var new_url = wpvl_paramReplace('height', new_url, height);\r\n                $(\"a#6ab027beb44d7\").attr('href', new_url);\r\n                \/\/console.log(new_url);\r\n            }\r\n        });\r\n    });\r\n    \/* ]]> *\/\r\n    <\/script><\/code><\/center><\/div><div class='clear_column'><\/div><\/p>\n<hr>\n<p><strong>Inhalt:<\/strong><\/p>\n<hr>\n<div class='content-column one_fourth'><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1837 size-full\" title=\"@ Thimfilm\" src=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/3_Sweet_Country.png\" alt=\"\" width=\"226\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/3_Sweet_Country.png 226w, https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/3_Sweet_Country-150x100.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/><\/p><\/div><div class='content-column three_fourth last_column'><p>1929 im Outback des Northern Territory in Australien: Sam Kelly, ein Aborigine mittleren Alters, arbeitet f\u00fcr den freundlichen Prediger Fred Smith. Als der herrische Harry Marsh von der Westfront zur\u00fcckkehrt und eine Rinderfarm \u00fcbernimmt, soll Sam mit seiner Frau und seiner Tochter einen Vorposten renovieren.<br \/>\nDoch Harry entpuppt sich als verbitterter Mann, seine Beziehung zu Sam eskaliert schnell. W\u00e4hrend einer heftigen Schie\u00dferei schlie\u00dflich muss Sam Harry t\u00f6ten, um sein eigenes Leben zu retten. So wird Sam zum M\u00f6rder eines wei\u00dfen Mannes und er muss mit seiner schwangeren Frau in das lebensfeindliche Outback fliehen.<br \/>\nEine von Sergeant Fletcher geleitete Gruppe versucht die beiden dort aufzusp\u00fcren, doch dem klugen und erfahrenen Buschmann Sam gelingt es immer wieder, seine F\u00e4hrte zu verwischen. Als die Gesundheit seiner schwangeren Frau in Gefahr ist, gibt Sam jedoch auf. In der Stadt wird ihm der Prozess gemacht, doch im Verlauf des Verfahrens kommt die Wahrheit \u00fcber Harrys Tod ans Licht&#8230;<\/p><\/div><div class='clear_column'><\/div><\/p>\n<hr>\n<p><strong>Der Regisseur:<\/strong><\/p>\n<hr>\n<p><div class='content-column one_fourth'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1838 size-full\" title=\"@ Thimfilm\" src=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/2_Sweet_Country.png\" alt=\"\" width=\"226\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/2_Sweet_Country.png 226w, https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/2_Sweet_Country-150x100.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/><\/div><div class='content-column three_fourth last_column'><p>Warwick Thornton wurde in&nbsp;Alice Springs&nbsp;geboren, wo er auch aufwuchs.&nbsp;Seine Mutter Freda Glynn ist die Mitbegr\u00fcnderin und erste Direktorin der Central Australian Aboriginal Media Association (CAAMA) und hatte mehrere Jahre f\u00fcr das Imparja Television gearbeitet. Im Alter von 13 Jahren kam Thornton auf die einzige australische Klosterschule in New Norcia in&nbsp;Western Australia, dennoch erkl\u00e4rte er sp\u00e4ter, er sei sauer auf das Christentum und selbst nie religi\u00f6s geworden.<br \/>\n1994 schloss Thornton seine Ausbildung als Kameramann bei der Central Australian Aboriginal Media Association in Alice Springs ab, deren Aufgabe es ist, die Kultur der Aborigine bekannt zu machen.<br \/>\nW\u00e4hrend und nach seinem Studium widmete sich Thornton bei seiner Arbeit der Kultur der Aborigines.&nbsp;Nach eigenen Aussagen sieht er sich als Filmemacher in der Tradition der indigenen Erz\u00e4hlkultur, und in dieser werde die Gegenwart \u00fcber die Vergangenheit und die Zukunft erz\u00e4hlt.<br \/>\nZuerst drehte Thornton eine Reihe von KurzfilmenIm Jahr 2009 stellte Thornton mit&nbsp;Samson &amp; Delilah&nbsp;sein Regiedeb\u00fct und zudem den ersten Spielfilm \u00fcber Australiens Ureinwohner von und mit Aborigines \u00fcberhaupt vor.<br \/><\/div><div class='clear_column'><\/div><\/p>\n<hr>\n<p><strong>Hintergrund:<\/strong><\/p>\n<hr>\n<p><div class='content-column one_fourth'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1840 size-full\" title=\"@ Thimfilm\" src=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/1_Sweet_Country.png\" alt=\"\" width=\"226\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/1_Sweet_Country.png 226w, https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/1_Sweet_Country-150x100.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/><\/div><div class='content-column three_fourth last_column'><p>Drehort waren die McDonnell Ranges, eine \u00fcber 600 Kilometer lange Gebirgskette, die Thornton und sein Kamerakollege Dylan River wie einen zus\u00e4tzlichen Hauptdarsteller in Szene setzen.<br \/>\nDas Drama beruht auf einer wahren Begebenheit, die Drehbuchautor und Stammesnachbar David Tranter aus Erz\u00e4hlungen seines Gro\u00dfvaters kannte. Gemeinsam mit Koautor Steven McGregor hat er die Handlung ganz um den Protagonisten Sam Kelly (Hamilton Morris) gebaut, aber aus der Sicht des 14-j\u00e4hrigen Philomac (Tremayne Doolan\/Trevon Doolan) erz\u00e4hlt.<\/div><div class='clear_column'><\/div><\/p>\n<hr>\n<p><strong>Kritikerstimmen:<\/strong><\/p>\n<hr>\n<div class='content-column one_fourth'><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1839 size-full\" title=\"@ Thimfilm\" src=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/4_Sweet_Country.png\" alt=\"\" width=\"226\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/4_Sweet_Country.png 226w, https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/4_Sweet_Country-150x100.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/><\/div>\n<div class='content-column three_fourth last_column'>Das autobiografisch gepr\u00e4gte Regiedeb\u00fct des Poetry-Slammers und Musikers Grand Corps Malade zeichnet mit viel Humor das durch die Realit\u00e4t geerdete Bild einer Rehabilitation, die ni\u201eSelten gibt es Filme, die so wichtig und schmerzvoll sind, dass man sie am liebsten zum Pflichtprogramm ernennen w\u00fcrde. Der australische Regisseur und Kameramann Warwick Thornton hat so einen Film gemacht, ein ergreifendes Werk, das die Geschichte der australischen Siedler erz\u00e4hlt \u2013 und ihren brutalen Kampf gegen die Aborigines, die geknechtet, versklavt, ermordet wurden, damit sich die wei\u00dfen Eroberer in ihrem Land ausbreiten konnten.\u201c<br \/>\n<em>(Tomasz Kurianowicz Die Zeit)<\/em><\/p>\n<p>\u201eIn der Erz\u00e4hlkultur der&nbsp;Aborigines&nbsp;bestehen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft mehr neben- und ineinander statt nacheinander, wie wir es gewohnt sind. Das Stilmittel der kurzen Inserts, die sich nach und nach als R\u00fcck- beziehungsweise Vorblenden entpuppen, wurzelt in dieser Tradition und schl\u00e4gt eine Br\u00fccke zu einem zentralen Motiv des Films: dem F\u00e4hrtenlesen. Denn immer wieder geht es darum, wie sich das Vergangene in der Gegenwart auswirkt und wie sich im Jetzt bereits Kommendes abzeichnet.\u201c<br \/>\n<em>(Patrick Seyboth epd-film)<\/em><\/p>\n<p>\u201eDer Hauptschauplatz von Warwick Thorntons j\u00fcngstem Film \u201eSweet Country\u201c ist vieles \u2013 weitl\u00e4ufig, erhaben, trocken, hei\u00df. Nur das Adjektiv aus dem Titel kommt einem beim besten Willen nicht in den Sinn. \u201eS\u00fc\u00df\u201c sind im n\u00f6rdlichen Outback Australiens der sp\u00e4ten 1920er, wie es hier gezeichnet wird, allenfalls die Wassermelonen, die verstreute Farmer dem staubigen Boden abringen. Und essen d\u00fcrfen diese nur die Farmer selbst \u2013 ihre Untergebenen, ausgebeutete Aborigines, m\u00fcssen sich mit Brosamen begn\u00fcgen.\u201c<br \/>\n<em>(Andrey Arnold Die Presse)<\/em><\/p><\/div><div class='clear_column'><\/div>\n<hr>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt: Der Regisseur: Hintergrund: Kritikerstimmen:<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1866,"parent":2194,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"hero_heading":"","hero_subheading":"","footnotes":""},"class_list":["post-1880","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1880","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1880"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1880\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2196,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1880\/revisions\/2196"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2194"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1866"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1880"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}