{"id":1891,"date":"2019-09-05T15:37:37","date_gmt":"2019-09-05T13:37:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.filmring-linz.at\/?page_id=1891"},"modified":"2022-01-15T13:23:13","modified_gmt":"2022-01-15T11:23:13","slug":"in-den-gaengen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/?page_id=1891","title":{"rendered":"In den G\u00e4ngen"},"content":{"rendered":"<p><em><div class='content-column one_half'><\/em><\/p>\n<header>\n<hgroup>\n<h2>In den G\u00e4ngen<\/h2>\n<\/hgroup>\n<\/header>\n<p><strong>Mo, 09. \u2014 Sa, 14.12.2019 | 17:30 Uhr bzw. Sa 15:00 Uhr | City-Kino<\/strong><\/p>\n<p>D 2015, Regie: Thomas Stuber, Drehbuch: Thomas Stuber, Clemens Meyer nach dessen gleichnamiger Kurzgeschichte, K: Peter Matjasko M: Timber Timbre, Son Lux, Johann Sebastian Bach, Johann Strau\u00df, S: Kaya Inan, Darsteller: Franz Rogowski, Sandra H\u00fcller, Peter Kurth, Andreas Leupold, 125 Minuten, OdV<\/p><\/div><\/p>\n<p><center><div class='content-column one_half last_column'>Trailer:<code><a id=\"6ab0438be3fbf\" rel=\"wp-video-lightbox\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=XpRUxLdIZfI?rel=0&#038;width=640&#038;height=480\" title=\"\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/In_den_G\u00e4ngen.png\" class=\"video_lightbox_anchor_image\" alt=\"\" \/><\/a>    <script>\r\n    \/* <![CDATA[ *\/\r\n    jQuery(document).ready(function($){\r\n        $(function(){\r\n            var width = $(window).innerWidth();\r\n            var setwidth = parseFloat(640);\r\n            var ratio = parseFloat(0.75);\r\n            var height = parseFloat(480);\r\n            var link = 'https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=XpRUxLdIZfI?rel=0&amp;width=640&amp;height=480';\r\n            if(width < setwidth)\r\n            {\r\n                height = Math.floor(width * 0.75);\r\n                \/\/console.log(\"device width \"+width+\", set width \"+640+\", ratio \"+0.75+\", new height \"+ height);\r\n                var new_url = wpvl_paramReplace('width', link, width);\r\n                var new_url = wpvl_paramReplace('height', new_url, height);\r\n                $(\"a#6ab0438be3fbf\").attr('href', new_url);\r\n                \/\/console.log(new_url);\r\n            }\r\n        });\r\n    });\r\n    \/* ]]> *\/\r\n    <\/script><\/code><\/center><\/div><div class='clear_column'><\/div><\/p>\n<hr>\n<p><strong>Inhalt:<\/strong><\/p>\n<hr>\n<div class='content-column one_fourth'><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1820 size-full alignleft\" title=\"@ Polyfilm\" src=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/1_In_den_Gaengen.png\" alt=\"\" width=\"226\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/1_In_den_Gaengen.png 226w, https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/1_In_den_Gaengen-150x100.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/><\/p><\/div><div class='content-column three_fourth last_column'><p>Nachdem Christian den Job auf dem Bau verloren hat, f\u00e4ngt er in einem Gro\u00dfmarkt bei der Warenverr\u00e4umung an. Christian taucht in eine fremde Welt ein: die endlosen G\u00e4nge, randvoll mit Konsumware, die Gabelstapler, die Ameisen. Bruno, von den Getr\u00e4nken, weist den schweigsamen Christian ein, unterrichtet ihn im Staplerfahren, wird ein v\u00e4terlicher Freund.<br \/>\nIn den G\u00e4ngen trifft Christian auf die Kollegin \u201eS\u00fc\u00dfwaren-Marion\u201c. Sie gef\u00e4llt ihm. Der Kaffeeautomat wird ihr regelm\u00e4\u00dfiger Treffpunkt. Vorsichtig kommen sie sich n\u00e4her. Bald ist Christian anerkanntes Mitglied der Gro\u00dfmarktfamilie, besteht mit Ach und Krach die Staplerpr\u00fcfung. Er hat sich l\u00e4ngst in die geheimnisvolle Marion verliebt, schenkt ihr ein Yes-T\u00f6rtchen zum Geburtstag, und der ganze Gro\u00dfmarkt fiebert mit. Aber sie bleiben vorsichtig, denn Marion ist verheiratet. Beim Weihnachtsfest auf der Laderampe, kommen sie sich so nah, wie nie zuvor. Dann ist Weihnachten, sie f\u00e4hrt nach Hause, zu ihrem Mann. Im neuen Jahr ist nichts mehr wie vorher, Marion will keinen Kaffee mehr trinken, weist Christian ab. Dann kommt Marion nicht mehr zum Dienst&#8230;<\/p><\/div><div class='clear_column'><\/div><\/p>\n<hr>\n<p><strong>Der Regisseur:<\/strong><\/p>\n<hr>\n<p><div class='content-column one_fourth'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1822 size-full\" title=\"@ Polyfilm\" src=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/10_In_den_Gaengen.png\" alt=\"\" width=\"226\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/10_In_den_Gaengen.png 226w, https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/10_In_den_Gaengen-150x100.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/><\/div><div class='content-column three_fourth last_column'><p>Thomas Stuber wurde 1981 in Leipzig geboren, wo er auch aufwuchs. Er legte sein Abitur ab und absolvierte seinen Zivildienst. Nach einigen Praktika in der Filmbranche war er ab 2002 in verschiedenen deutschen Produktionen als&nbsp;Script\/Continuity&nbsp;t\u00e4tig.<br \/>\nAb 2004 studierte er an der&nbsp;Filmakademie Baden-W\u00fcrttemberg, 2011 schloss er das Studium mit dem Diplom in Medien\/Szenische Regie ab. Sein Abschlussfilm, der Schwarzwei\u00df-Kurzfilm&nbsp;Von Hunden und Pferden, wurde f\u00fcr den&nbsp;First Steps Award&nbsp;nominiert, gewann den&nbsp;Deutschen Kurzfilmpreis&nbsp;und den&nbsp;Studentenoscar&nbsp;f\u00fcr den besten fremdsprachigen Kurzfilm in Silber. Das Drehbuch des Filmes basierte auf einer Kurzgeschichte von&nbsp;Clemens Meyer. Mit diesem schrieb er daraufhin die Drehb\u00fccher der Filme&nbsp;Herbert&nbsp;und&nbsp;In den G\u00e4ngen.<br \/>\nHerbert, Stubers erster abendf\u00fcllender Spielfilm, wurde 2014 in Leipzig aufgenommen. Die Charakter- und Milieustudie handelt von einem ehemaligen Boxer, der an&nbsp;ALS&nbsp;erkrankt<br \/>\nStuber arbeitet auch f\u00fcrs Fernsehen.<\/p>\n<p><strong><em>Thomas Stuber \u00fcber den Film:<\/em><\/strong><\/p>\n<blockquote><p>Den Wunsch Clemens Meyers Kurzgeschichte IN DEN G\u00c4NGEN zu verfilmen, hatte ich sofort, als ich das erste Mal seinen Erz\u00e4hlband DIE NACHT, DIE LICHTER aufschlug. Die Geschichte eines einsamen jungen Mannes, der in die Atmosph\u00e4re der n\u00e4chtlichen G\u00e4nge eines Gro\u00dfmarkts eintaucht, lie\u00df mich nicht mehr los. Das Rauschen der nahen Autobahn auf der Laderampe, eine heimliche F\u00fcnfzehn im Dienst, der Kaffeeautomat, der Chef der Nacht, der jedem bei Arbeitsende die Hand gibt. Meyers Geschichte hat eine solche Tiefe und Tragik, und kommt doch dabei mit so wenig aus. Vieles bleibt unausgesprochen, wird nicht bis zum Ende erz\u00e4hlt. Der Leser, und jetzt im Film der Zuschauer, muss die Teile zusammensetzen. Liebe und Tod im Gro\u00dfmarkt. Die S\u00fc\u00dfwaren-Marion, Bruno, Rudi, Irina, der Paletten-Klaus, sie alle wachsen \u00fcber sich hinaus. Was bleibt ist die Erkenntnis, dass hier eine Gemeinschaft, W\u00e4rme und das kleine bisschen Gl\u00fcck nur in den G\u00e4ngen des Gro\u00dfmarkts m\u00f6glich sind.<\/p>\n<p><em>(Presseheft-Polyfilm)<\/em><\/p><\/blockquote><\/div><div class='clear_column'><\/div><\/p>\n<hr>\n<p><strong>Kritikerstimmen:<\/strong><\/p>\n<hr>\n<div class='content-column one_fourth'><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1815 size-full\" title=\"@ Polyfilm\" src=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/7_In_den_Gaengen.png\" alt=\"\" width=\"226\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/7_In_den_Gaengen.png 226w, https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/7_In_den_Gaengen-150x100.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/><\/div>\n<div class='content-column three_fourth last_column'>\u201eDer Film \u201eIn den G\u00e4ngen\u201c ist gr\u00f6\u00dftenteils in R\u00e4umen angesiedelt, die man in Lebensmittelgesch\u00e4ften gar nicht mehr wahrnimmt. Genauso wie man inzwischen zum Ausblenden der Gesichter von Kassakr\u00e4ften und Regaleinr\u00e4umern neigt.\u201c<br \/>\n<em>(Martin Thomsen, Die Presse)<\/em><\/p>\n<p>\u201eGenau genommen k\u00f6nnten die Menschen in &#8222;In den G\u00e4ngen&#8220; \u00fcberall in Deutschland arbeiten. F\u00fcr das System, das sie auf ihren Gabelstaplern am Leben halten, sind sie austauschbar. Einziges \u00dcberbleibsel aus alten DDR-Tagen ist dieses ganz bestimmte Verst\u00e4ndnis von Kollegialit\u00e4t. Man hilft und achtet sich und wahrt trotzdem immer genug Abstand. Nach Schichtende gibt man sich die Hand, und jeder f\u00e4hrt vom fast leeren Parkplatz aus in sein eigenes einsames Leben. Die Art, wie Thomas Stuber die trostlosen Kulissen dieses Lebens zu einem Ort versteckter Sch\u00f6nheit \u00fcberh\u00f6ht, zeigt aber, dass es ihm weniger um Soziologisches geht als um die Wiederentdeckung von Liebe, Tr\u00e4umen und&nbsp;Hoffnungen.\u201c<br \/>\n<em>(Annett Scheffel, S\u00fcddeutsche Zeitung)<\/em><\/p>\n<p>\u201eStubers In den G\u00e4ngen ist ein Film \u00fcber Menschen, \u00fcber die normalerweise keine Filme gemacht werden. Nicht mehr. Fr\u00fcher in der DDR h\u00e4tte man sie noch \u201edie Werkt\u00e4tigen\u201c genannt, und es klang Anerkennung darin; heute ist ein Lagerarbeiter nur jemand, der es nicht geschafft hat, der irgendeine Kurve in seinem Leben nicht bekommen hat.\u201c<br \/>\n<em>(Kerstin Decker, Der Tagesspiegel)<\/em><\/p><\/div><div class='clear_column'><\/div>\n<hr>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt: Der Regisseur: Kritikerstimmen:<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1864,"parent":2194,"menu_order":2,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"hero_heading":"","hero_subheading":"","footnotes":""},"class_list":["post-1891","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1891","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1891"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1891\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2198,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1891\/revisions\/2198"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2194"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1864"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1891"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}