{"id":2549,"date":"2022-09-04T21:46:24","date_gmt":"2022-09-04T19:46:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/?page_id=2549"},"modified":"2023-09-04T19:41:56","modified_gmt":"2023-09-04T17:41:56","slug":"the-card-counter","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/?page_id=2549","title":{"rendered":"The Card Counter"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\">The Card Counter<\/h1>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">USA 2021, Regie\/Drehbuch: Paul Schrader, K: Alexander Dynan, S: Benjamin Rodriguez Jr., M: Giancarlo Vulcano, Robert Levon Been, Darsteller: Oscar Isaac, Willem Dafoe, Tye Sheridan, Tiffany Haddish, 112 Minuten, OmdUT<\/pre>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Trailer<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><code><code><code><a id=\"6acc1b589a5c4\" rel=\"wp-video-lightbox\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=zia6QXtrEJI?rel=0&#038;width=640&#038;height=480\" title=\"\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/1_The-Card-Counter.jpg\" class=\"video_lightbox_anchor_image\" alt=\"\" \/><\/a>    <script>\r\n    \/* <![CDATA[ *\/\r\n    jQuery(document).ready(function($){\r\n        $(function(){\r\n            var width = $(window).innerWidth();\r\n            var setwidth = parseFloat(640);\r\n            var ratio = parseFloat(0.75);\r\n            var height = parseFloat(480);\r\n            var link = 'https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=zia6QXtrEJI?rel=0&amp;width=640&amp;height=480';\r\n            if(width < setwidth)\r\n            {\r\n                height = Math.floor(width * 0.75);\r\n                \/\/console.log(\"device width \"+width+\", set width \"+640+\", ratio \"+0.75+\", new height \"+ height);\r\n                var new_url = wpvl_paramReplace('width', link, width);\r\n                var new_url = wpvl_paramReplace('height', new_url, height);\r\n                $(\"a#6acc1b589a5c4\").attr('href', new_url);\r\n                \/\/console.log(new_url);\r\n            }\r\n        });\r\n    });\r\n    \/* ]]> *\/\r\n    <\/script><\/code><\/code><\/code><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Inhalt<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">William Tell ist ein ehemaliger Soldat und heute ein Spieler, der das Kartenz\u00e4hlen beherrscht. Weil er wei\u00df, dass es den Casinos egal ist, ob man Karten z\u00e4hlt und hierdurch gewinnt, solange man nicht zu viel gewinnt, spielt er nur mit einem Einsatz, der ihn nicht auf dem Radar der Betreiber erscheinen l\u00e4sst. Er zieht von einer Stadt zur anderen, \u00fcbernachtet aber nicht in den Casinohotels, sondern mietet in der N\u00e4he g\u00fcnstige Motelzimmer an, damit man seine Bewegungen nicht verfolgen kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eines Tages wird er von einem jungen Mann namens Cirk angesprochen. Dessen Vater&nbsp;folterte&nbsp;zusammen mit Major John Gordo Gefangene in&nbsp;Abu Ghraib&nbsp;und landete genau wie William hierf\u00fcr im Gef\u00e4ngnis. Sein Vater nahm sich vier Jahre zuvor das Leben. Cirk m\u00f6chte nun Gordo, der damals ungeschoren davonkam, zur Strecke bringen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kritiken<\/h2>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201e<em>Da sind sie wieder, die Einfl\u00fcsse von Bressons&nbsp;Pickpocket, einem der absoluten Referenzfilme Schraders: Das Thema \u201eein Mann und sein Zimmer\u201c wird hier anhand der vielen Motels ebenso zelebriert, wie es eine Hommage an das&nbsp;Pickpocket-Ende gibt (und somit auch an Schraders eigenen&nbsp;Light Sleeper, dessen Finale ebenfalls Bresson zitierte). Und da&nbsp;Pickpocket&nbsp;bekanntlich auf Dostojewskis \u201eVerbrechen und Strafe\u201c basiert, stellen sich die Fragen nach Schuld und S\u00fchne wie von selbst.\u201c<\/em><\/p><cite>Oliver Stangl, ray Filmmagazin<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201e<em>Ankn\u00fcpfend an fr\u00fchere Gro\u00dftaten wie Hardcore hat Schrader nun mit The Card Counter noch einmal einen Film vorgelegt, der das Auftauchen des \u00b4B\u00f6sen\u00b4 greifbar macht.\nWie sehr er sich damit den \u00c4ngsten n\u00e4hert, die soeben in Europa erweckt werden, konnte der Filmemacher nicht wissen. Die Welt scheint seiner n\u00fcchternen Desillusionierung recht zu geben.\u201c<\/em><\/p><cite>Patrick Holzapfel, Die Presse<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Paul Schrader<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Sohn streng\u00a0calvinistischer\u00a0Eltern studierte Paul Schrader am\u00a0 Calvin College\u00a0in Grand Rapids und anschlie\u00dfend Filmwissenschaft an der\u00a0University of California, um Filmkritiker zu werden. Nebenher bewertete er Drehb\u00fccher f\u00fcr\u00a0Columbia Pictures.\u00a0Er schrieb Filmkritiken f\u00fcr die Zeitschriften\u00a0Film Quarterly\u00a0und\u00a0Film Comment. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seine eher intellektuelle als emotionale Herangehensweise an Filme und das Filmemachen f\u00fchrt Schrader auf seine Jugend zur\u00fcck, in der ihm der Kinobesuch verboten war.  In seinem Aufsatz\u00a0Transcendental Style in Film: Ozu, Bresson, Dreyer\u00a0(1972) untersuchte er Gemeinsamkeiten der drei Regisseure. Im selben Jahr erschien sein in der Fachliteratur zum\u00a0Film noir\u00a0h\u00e4ufig zitierter Artikel\u00a0Notes on Film Noir.  Sein erstes verfilmtes Drehbuch,\u00a0Yakuza\u00a0(1974, Regie:\u00a0Sydney Pollack), verfasste Schrader zusammen mit seinem Bruder\u00a0Leonard Schrader.\u00a0\u00a0Darauf folgten die Drehb\u00fccher f\u00fcr\u00a0Martin Scorseses\u00a0Taxi Driver\u00a0und\u00a0Brian De Palmas\u00a0Schwarzer Engel\u00a0(beide 1976). <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gr\u00f6\u00dfere Bekanntheit erlangte Schraders 1980 gedrehter Film\u00a0American Gigolo mit Richard Gere. Vielen von Schraders Drehb\u00fcchern und Filmen gemeinsam ist das Portr\u00e4t eines Charakters, der einen selbstzerst\u00f6rerischen Weg eingeschlagen hat oder sich mit seinem Tun selbst schadet. Am Schluss seiner Filme steht f\u00fcr die betreffende Person oft ein Erl\u00f6sungserlebnis \u2013 nach einem \u00e4u\u00dferst schmerzhaften Weg. Nicht selten ist dieses mit einer Art Selbstopferung oder einem\u00a0kathartischen\u00a0Gewaltakt verbunden.\u00a0 <\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Paul Schrader \u00fcber seinen Film<\/h2>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201e<em><em>Das Problem ist meiner Meinung nach die Verantwortungslosigkeit, die unsere heutige Gesellschaft durchdringt.\u00a0In dem Film haben wir einen Charakter, dem die Gesellschaft vergeben hat, aber nicht er selbst.\u00a0Ich begann mit einer Frage: Was konnte er getan haben, das so schrecklich und unverzeihlich war?\u00a0Aus diesem Grund habe ich einen Fall wie Abu Ghraib gew\u00e4hlt, weil es ein unausl\u00f6schlicher Fleck f\u00fcr die ganze Nation ist, nicht nur ein Verbrechen.\u00a0Er ist ein Charakter, der sich selbst nicht vergeben hat, und wir beginnen dar\u00fcber nachzudenken, was er getan haben k\u00f6nnte und \u00fcber Abu Ghraib, was etwas ist, das die Nation beflecken kann und uns alle \u00fcberleben wird.\u00a0Deshalb bin ich zu dieser Figur gekommen.&#8220;<\/em><\/em><\/p><cite><p><em>Paul Schrader, Pressekonferenz, Venedig<\/em><\/p><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Filmografie<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>BLUE COLLAR (1978)<\/li><li>HARDCORE (1979)\u00a0<\/li><li>AMERICAN GIGOLO (1980),<\/li><li>CAT PEOPLE (1980)<\/li><li>MISHIMA: A LIFE IN FOUR CHAPTERS (1985) <\/li><li>PATTY HEARST (1988)<\/li><li>THE COMFORT OF STRANGERS (1990)\u00a0<\/li><li>LIGHT SLEEPER (1992)<\/li><li>AFFLICTION (1997)<\/li><li>AUTO FOCUS (2002)\u00a0<\/li><li>ADAM RESURRECTED (2008)<\/li><li>THE CANYONS (2013)<\/li><li>DYING OF THE LIGHT (2014)<\/li><li>DOG EAT DOG (2016)<\/li><li>FIRST REFORMED (2017)<\/li><li>DARK (2017)<\/li><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>The Card Counter USA 2021, Regie\/Drehbuch: Paul Schrader, K: Alexander Dynan, S: Benjamin Rodriguez Jr., M: Giancarlo Vulcano, Robert Levon Been, Darsteller: Oscar Isaac, Willem Dafoe, Tye Sheridan, Tiffany Haddish, 112 Minuten, OmdUT Trailer Inhalt William Tell ist ein ehemaliger Soldat und heute ein Spieler, der das Kartenz\u00e4hlen beherrscht. 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