{"id":2580,"date":"2022-09-04T22:11:10","date_gmt":"2022-09-04T20:11:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/?page_id=2580"},"modified":"2023-09-04T19:41:56","modified_gmt":"2023-09-04T17:41:56","slug":"was-geschah-mit-bus-670","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/?page_id=2580","title":{"rendered":"Was geschah mit Bus 670?"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Was geschah mit Bus 670?<\/h1>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">(Original: Sin Senas Particulares) MEX 2020, Regie: Fernanda Valadez, Drehbuch: Astrid Rondero, Fernanda Valadez, K: Claudia Becerril Bulos, M: Clarice Jensen, S: Susan Korda, Astrid Rondero, Fernanda Valadez, Darsteller: Mercedes Hern\u00e1ndez, Joan Jes\u00fas Varela, 99 Minuten, OmdUT<\/pre>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Trailer<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><code><code><code><a id=\"6acc1b4c6dfe4\" rel=\"wp-video-lightbox\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Nq5Postjx6s?rel=0&#038;width=640&#038;height=480\" title=\"\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/2_Was-geschah-mit-Bus-670.jpg\" class=\"video_lightbox_anchor_image\" alt=\"\" \/><\/a>    <script>\r\n    \/* <![CDATA[ *\/\r\n    jQuery(document).ready(function($){\r\n        $(function(){\r\n            var width = $(window).innerWidth();\r\n            var setwidth = parseFloat(640);\r\n            var ratio = parseFloat(0.75);\r\n            var height = parseFloat(480);\r\n            var link = 'https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Nq5Postjx6s?rel=0&amp;width=640&amp;height=480';\r\n            if(width < setwidth)\r\n            {\r\n                height = Math.floor(width * 0.75);\r\n                \/\/console.log(\"device width \"+width+\", set width \"+640+\", ratio \"+0.75+\", new height \"+ height);\r\n                var new_url = wpvl_paramReplace('width', link, width);\r\n                var new_url = wpvl_paramReplace('height', new_url, height);\r\n                $(\"a#6acc1b4c6dfe4\").attr('href', new_url);\r\n                \/\/console.log(new_url);\r\n            }\r\n        });\r\n    });\r\n    \/* ]]> *\/\r\n    <\/script><\/code><\/code><\/code><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Inhalt<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zentral-Mexiko: Zusammen mit einem Freund begibt sich der Teenager Jes\u00fas mit dem Bus 670 in Richtung der US-amerikanischen Grenze, durch deren riskante \u00dcberquerung sich viele Mexikaner ein besseres Leben versprechen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als mehrere Monate sp\u00e4ter die Leiche des Freundes auftaucht und auch von Jes\u00fas jegliches Lebenszeichen fehlt, gibt seine Mutter die Hoffnung nicht auf und macht sich trotz aller Warnungen auf die Suche nach ihrem Sohn.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ihre Reise f\u00fchrt sie in die Todeszone Nordmexikos, einem der gef\u00e4hrlichsten Orte der Welt. Im Niemandsland begegnet sie vielen, die ihr Schicksal teilen \u2013 denn was mit Jes\u00fas passiert ist, ist l\u00e4ngst kein Einzelfall. Schritt f\u00fcr Schritt kommt sie der Wahrheit n\u00e4her.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kritiken<\/h2>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201e<em><em>Aufgrund der fast schon ins Surreale tendierenden Gewalteskalation konkurrierender Drogenkartelle in Mexiko definieren zumal neuere Filme das Land \u201esouth of the border\u201c als eine Art \u201efailed state\u201c, in dem man sich besser schwer bewaffnet und im Konvoi wie im Irak oder in Afghanistan bewegt. An drastischen Bildern f\u00fcr eine drastische Realit\u00e4t ist kein Mangel. Da ist es interessant, wenn ein Film wie \u201eWas geschah mit Bus 670?\u201c von Fernanda Valadez den <\/em><strong><em>\u201e<\/em><\/strong><em>Sicario<\/em><strong><em>\u201c<\/em><\/strong><em>-Ball in die Medien-\u00d6ffentlichkeit n\u00f6rdlich des Rio Grande zur\u00fcckspielt. Gewisserma\u00dfen als einen Insider-Blick, aber ohne spektakul\u00e4re Actionsequenzen, ohne Star-Power, Hollywood-Dramaturgie oder romantisierendes Sentiment<\/em>.\u201c<\/em><\/p><cite>Ulrich Kreis, Filmdienst<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fernanda Valadez<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Regisseurin und Produzentin Fernanda Valadez wurde 1981 in Guanajuato in Mexiko geboren. Nach ihrem Abschluss an der Filmschule Centro de Capacitaci\u00f3n Cinematogr\u00e1fia ver\u00f6ffentlichte sie zahlreiche Kurzfilme, die mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurden. WAS GESCHAH MIT BUS 670? ist Fernanda Valadez\u2018 erster Langspielfilm.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr ihren ersten Kurzfilm DE ESTE MUNDO wurde Fernanda Valadez auf dem Filmfestival Guanajuato mit dem Preis f\u00fcr den besten Kurzfilm ausgezeichnet. Auch die mexikanische Film-Kammer bezeichnete ihn als besten Kurzfilm des Jahres.Ihr zweiter Kurzfilm 400 MALETAS, der im Rahmen ihres Studiums entstand, wurde 2013 f\u00fcr das Berlinale Talents Editing Studio ausgew\u00e4hlt und erhielt weltweit zahlreiche Preise. 2015 wurde der Film als Bester Kurzfilm f\u00fcr den Ariel-Award der Mexican Academy of Film nominiert und schaffte es ins Finale der Student Academy Awards.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr das Drehbuch, die Realisation und die Postproduktion von WAS GESCHAH MIT BUS 670? erhielt Valadez zahlreiche Stipendien und F\u00f6rderungen \u2013 u. a. vom nationalen Kulturfonds Mexikos (FONCA), und dem mexikanischen Filminstitut (IMCINE). Auf dem San Sebasti\u00e1n Film Festival wurde der Film mit dem \u201eFilms in Progress \u2013 Industry Award\u201c. ausgezeichnet. Auf dem Sundance-Filmfestival gewann WAS GESCHAH MIT BUS 670? den begehrten Publikumspreis.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr das Drehbuch zu ihrem aktuellen Spielfilm-Projekt RAMBLER hat Fernanda Valadez bereits ein weiteres FONCA-Stipendium erhalten. Sie ist Mitbegr\u00fcnderin der mexikanischen Produktionsfirmen EnAguas Cine und Corpulenta Producciones sowie Mitproduzentin der Filme PLASTIC von Ricardo Soto und THE DARKEST DAYS OF US von Astrid Rondero. Aktuell produziert sie die Dokumentation DEAR ANA an der Seite der renommierten Regisseurin Alejandra S\u00e1nchez (BAJO JU\u00c1REZ, AGNUS DIE, SMUACK).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fernanda Valadez \u00fcber ihren Film<\/h2>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201e<em>WAS GESCHAH MIT BUS 670? ist mein erster Spielfilm als Regisseurin. Der Film steht auch sinnbildlich f\u00fcr den weiten Weg, den ich seit 2012 gegangen bin. Damals erreichten uns Nachrichten, die eine tiefe soziale und humanit\u00e4re Krise in Mexiko ausl\u00f6sten: Zahlreiche Journalist*innen und Aktivist*innen waren verschwunden und ermordet worden. Gegen Migrantinnen und Migranten, Frauen und Minderheiten wurde massive Gewalt ausge\u00fcbt. Dutzende von Massengr\u00e4bern tauchten auf, immer mehr Leute wurden vertrieben und beliebte Wohngegenden verwandelten sich in Geisterst\u00e4dte. Die Einstellung der Leute um mich herum \u00e4nderte sich dramatisch und auch ich beschloss, den Komfort in Mexiko-Stadt aufzugeben und nach 15 Jahren in meine Heimatstadt zur\u00fcckzukehren. Dort spitzte sich die Gewalt zu. Ich beobachtete, dass Reisende und Migrantinnen und Migranten am helllichten Tag verschwanden und wie ihre Familien anschlie\u00dfend in den Massengr\u00e4bern nach ihnen suchten.\nDer Film erz\u00e4hlt vom Grauen und den Widerspr\u00fcchen des gegenw\u00e4rtigen Mexikos, von der hier herrschenden und scheinbar niemals enden wollenden Spirale der Gewalt und vom Ungl\u00fcck der Migrantinnen und Migranten. Gleichzeitig erz\u00e4hlt er eine Geschichte \u00fcber Widerstand, Durchhalteverm\u00f6gen und die M\u00f6glichkeit, einer zerr\u00fctteten Existenz wieder Sinn zu geben.<\/em>.\u201c<\/em><\/p><cite>Interview mit der Regisseurin Fernanda Valadez: \u201eIn Mexiko ist unser Problem die Distribution\u201c\nvon Gabriel Lerman, 25. Januar 2020<\/cite><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was geschah mit Bus 670? 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