{"id":2653,"date":"2022-09-04T23:06:17","date_gmt":"2022-09-04T21:06:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/?page_id=2653"},"modified":"2023-09-04T19:41:56","modified_gmt":"2023-09-04T17:41:56","slug":"nahschuss","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/?page_id=2653","title":{"rendered":"Nahschuss"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Nahschuss<\/h1>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">D 2021; Regie: Franziska St\u00fcnkel; Drehbuch: Franziska St\u00fcnkel; Kamera: Nikolai von Graevenitz; Schnitt: Andrea Mertens; Darsteller: Lars Eidinger, Luise Heyer, Devid Striesow, Moritz Jahn, Paula Kalenberg, Victoria Trautmannsdorff, Kai Wiesinger, Florian Anderer, Peter Lohmeyer; 116 Min<\/pre>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Trailer<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><code><code><code><a id=\"6acc1c20ecbd7\" rel=\"wp-video-lightbox\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=bj-EXfKnI-I?rel=0&#038;width=640&#038;height=480\" title=\"\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/6_Nahschuss.jpg\" class=\"video_lightbox_anchor_image\" alt=\"\" \/><\/a>    <script>\r\n    \/* <![CDATA[ *\/\r\n    jQuery(document).ready(function($){\r\n        $(function(){\r\n            var width = $(window).innerWidth();\r\n            var setwidth = parseFloat(640);\r\n            var ratio = parseFloat(0.75);\r\n            var height = parseFloat(480);\r\n            var link = 'https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=bj-EXfKnI-I?rel=0&amp;width=640&amp;height=480';\r\n            if(width < setwidth)\r\n            {\r\n                height = Math.floor(width * 0.75);\r\n                \/\/console.log(\"device width \"+width+\", set width \"+640+\", ratio \"+0.75+\", new height \"+ height);\r\n                var new_url = wpvl_paramReplace('width', link, width);\r\n                var new_url = wpvl_paramReplace('height', new_url, height);\r\n                $(\"a#6acc1c20ecbd7\").attr('href', new_url);\r\n                \/\/console.log(new_url);\r\n            }\r\n        });\r\n    });\r\n    \/* ]]> *\/\r\n    <\/script><\/code><\/code><\/code><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Inhalt<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der fu\u00dfballbegeisterte Ingenieur Franz Walter erh\u00e4lt nach seiner Promotion an der Berliner Humboldt-Universit\u00e4t vom DDR-Geheimdienst das Angebot, als Stasi-Mitarbeiter bei den Vorbereitungen auf die kommende Fu\u00dfball-Weltmeisterschaft zu helfen. W\u00e4hrend es zu Beginn lediglich um Informationsbeschaffung geht und er die Vorteile seines Jobs in vollen Z\u00fcgen genie\u00dfen kann, wird im Laufe der Zeit immer mehr von ihm verlangt, sodass immer gr\u00f6\u00dfere moralische Zweifel in ihm geweckt werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hintergrund<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Film ist von der Lebensgeschichte des Werner Teske inspiriert, der im Juni 1981 in der DDR zum Tode verurteilt und wenig sp\u00e4ter hingerichtet wurde. Er gilt als das letzte Hinrichtungsopfer der DDR.\nAusgangspunkt f\u00fcr das Drehbuch war ein Zeitungsartikel, durch den St\u00fcnkel erfuhr, dass es die Todesstrafe in der ehemaligen DDR gab. Sieben Jahre lang arbeitete sie an Stoff und Drehbuch. Sie recherchierte lange, um die Geschichte mit Komplexit\u00e4t und Mehrdimensionalit\u00e4t zu erz\u00e4hlen und nicht nur dem Thema, sondern auch der Geschichte des Menschen, der dahinter steht, gerecht zu werden.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kritiken<\/h2>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#8222;<i>Franziska St\u00fcnkel hat mit\u00a0<em>Nahschuss\u00a0<\/em>einen so eindringlichen wie eindr\u00fccklichen Film vorgelegt, der beim Filmfest M\u00fcnchen den F\u00f6rderpreis Neues Deutsches Kino f\u00fcr das beste Drehbuch gewonnen hat. Sie hat ihre durchaus prominenten Schauspieler gut im Griff, selbst Lars Eidinger n\u00f6tigt sie das n\u00f6tige Understatement ab \u2013 \u00fcbrigens eine Idealbesetzung f\u00fcr die Rolle.e tiefe Gespaltenheit und Widerspr\u00fcchlichkeit der iranischen Gesellschaft muss in diesem Film nicht explizit angesprochen werden, um sie zu sehen. Die Zuschauerinnen und Zuschauer im Studiopublikum sitzen fein s\u00e4uberlich voneinander getrennt. Hinter den Kulissen drehen fast ausnahmslos Frauen an den richtigen Kn\u00f6pfen. An den alles entscheidenden Schalthebeln sitzen jedoch M\u00e4nner, die \u00fcberdies nicht m\u00fcde werden, Maryam zu bevormunden.<\/i>&#8222;<\/p><cite>Rudolf Worschech, epd Film<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201e<em><em>Der Horror eines Systems, unsichtbar und allwissend, darin gefangen ein Jedermann, der sich bis zur Selbstaufl\u00f6sung verstrickt in Fragen um Schuld und ein (un-)m\u00f6gliches Entkommen. Ja, es ist leicht m\u00f6glich, sich bei diesem Aufbau an Kafkas \u201eDer Prozess\u201c erinnert zu f\u00fchlen und den hier Franz Walter genannten Protagonisten als eine Art Josef K. der DDR wahrzunehmen. In jedem Fall eine Rolle wie gemacht f\u00fcr Lars Eidinger, der hier im Duell mit Devid Striesow den Kampf Mensch gegen \u00dcberwachungsmaschine auf den Punkt zuspitzt. Eine ersch\u00fctternde Erfahrung.o k\u00f6nnte die Versuchsanordnung eines zynischen Computerspiels aussehen: Eine wegen Mordes verurteilte Frau kann dem Henker entkommen, wenn sie in einer TV-Sendung die Tochter des Opfers und das Millionenpublikum mit ihrer Geschichte ber\u00fchrt und dazu bewegt, ihr zu verzeihen. Titel der Liveshow mit musikalischen Einlagen: \u00bbFreude der Vergebung\u00ab. Die H\u00f6he des am Ende flie\u00dfenden, von einem Sponsor gespendeten Blutgelds h\u00e4ngt vom Engagement der Zuschauer ab. Sie beteiligen sich per SMS.&#8220;<\/em><\/em><\/p><cite>Karin Jirsak, filmstarts.de<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Franziska St\u00fcnkel<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Franziska St\u00fcnkel wird 1973 in G\u00f6ttingen geboren, hat eine Hochschul-Ausbildung zur Filmregisseurin und Drehbuchautorin ebenso wie ein abgeschlossenes Fachhochschulstudium in Bildender Kunst. Sie gr\u00fcndet mit Cita Film eine eigene Firma und ist seither auch als Produzentin t\u00e4tig. Neben ihrer regen T\u00e4tigkeit im filmischen Bereich ist St\u00fcnkel auch eine angesehene Fotok\u00fcnstlerin, ihre fortlaufende fotografische Serie Coexist stellt ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Kunstprojekt dar.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Franziska St\u00fcnkel \u00fcber ihren Film<\/h2>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#8222;<i>Die tiefe \u201eBei\u00a0<em>Nahschuss<\/em>\u00a0geht es nicht um Schuldzuweisung, sondern darum, zur Sichtbarkeit eines historischen Fakts beizutragen, ein Puzzleteil mehr zur Aufarbeitung der Geschichte zu liefern. Dar\u00fcber hinaus ist das Thema nicht nur historisch zu betrachten &#8211; es gibt noch immer \u00fcber 50 Staaten, die die Todesstrafe im Strafgesetz haben. Das Thema ist global leider nicht am Ende.\u201c und Widerspr\u00fcchlichkeit der iranischen Gesellschaft muss in diesem Film nicht explizit angesprochen werden, um sie zu sehen. Die Zuschauerinnen und Zuschauer im Studiopublikum sitzen fein s\u00e4uberlich voneinander getrennt. Hinter den Kulissen drehen fast ausnahmslos Frauen an den richtigen Kn\u00f6pfen. An den alles entscheidenden Schalthebeln sitzen jedoch M\u00e4nner, die \u00fcberdies nicht m\u00fcde werden, Maryam zu bevormunden.<\/i>&#8222;<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nahschuss D 2021; Regie: Franziska St\u00fcnkel; Drehbuch: Franziska St\u00fcnkel; Kamera: Nikolai von Graevenitz; Schnitt: Andrea Mertens; Darsteller: Lars Eidinger, Luise Heyer, Devid Striesow, Moritz Jahn, Paula Kalenberg, Victoria Trautmannsdorff, Kai Wiesinger, Florian Anderer, Peter Lohmeyer; 116 Min Trailer Inhalt Der fu\u00dfballbegeisterte Ingenieur Franz Walter erh\u00e4lt nach seiner Promotion an der Berliner Humboldt-Universit\u00e4t vom DDR-Geheimdienst das [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":2824,"menu_order":5,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"hero_heading":"","hero_subheading":"","footnotes":""},"class_list":["post-2653","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2653","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2653"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2653\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2661,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2653\/revisions\/2661"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2824"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2653"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}