{"id":288,"date":"2013-07-11T13:10:00","date_gmt":"2013-07-11T11:10:00","guid":{"rendered":"http:\/\/filmring-linz.at.195-42-120-225.smartconfig.net\/wordpress\/?page_id=288"},"modified":"2014-04-25T19:15:21","modified_gmt":"2014-04-25T17:15:21","slug":"oh-boy","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/?page_id=288","title":{"rendered":"Oh Boy"},"content":{"rendered":"<p><em><div class='content-column one_half'><\/em><\/p>\n<header>\n<hgroup>\n<h2>Oh Boy<\/h2>\n<\/hgroup>\n<\/header>\n<p><strong>Mo, 10. \u2014 Fr, 14.02.2014 | 17:30 Uhr | City-Kino<\/strong><\/p>\n<p>Deutschland: 2012, Regie: Jan Ole Gerster, Buch: Jan Ole Gerster, Kamera: Philipp Kirsamer, Schnitt: Anja Siemens<br \/>\nDarsteller: Tom Schilling, Marc Hosemann, Friederike Kempter, Justus von Dohn\u00e1nyi, Michael Gwisdek, Katharina Sch\u00fcttler, Arnd Klawitter, Martin Brambach, Andreas Schr\u00f6ders, Ulrich Noethen, Frederick Lau<br \/>\n83 Minuten<br \/>\n<em><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><\/div><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><center><div class='content-column one_half last_column'>Trailer:<code><a id=\"6acc1b0f54d63\" rel=\"wp-video-lightbox\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=OHrZtRt5EKc?rel=0&#038;width=640&#038;height=480\" title=\"\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/filmring-linz.at.195-42-120-225.smartconfig.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/940x340_Oh_Boy1-e1373541156919.png\" class=\"video_lightbox_anchor_image\" alt=\"\" \/><\/a>    <script>\r\n    \/* <![CDATA[ *\/\r\n    jQuery(document).ready(function($){\r\n        $(function(){\r\n            var width = $(window).innerWidth();\r\n            var setwidth = parseFloat(640);\r\n            var ratio = parseFloat(0.75);\r\n            var height = parseFloat(480);\r\n            var link = 'https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=OHrZtRt5EKc?rel=0&amp;width=640&amp;height=480';\r\n            if(width < setwidth)\r\n            {\r\n                height = Math.floor(width * 0.75);\r\n                \/\/console.log(\"device width \"+width+\", set width \"+640+\", ratio \"+0.75+\", new height \"+ height);\r\n                var new_url = wpvl_paramReplace('width', link, width);\r\n                var new_url = wpvl_paramReplace('height', new_url, height);\r\n                $(\"a#6acc1b0f54d63\").attr('href', new_url);\r\n                \/\/console.log(new_url);\r\n            }\r\n        });\r\n    });\r\n    \/* ]]> *\/\r\n    <\/script><\/code><\/div><div class='clear_column'><\/div><\/center><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Inhalt:<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><div class='content-column one_fourth'><a href=\"http:\/\/filmring-linz.at.195-42-120-225.smartconfig.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/2_Oh_Boy.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-298\" alt=\"2_Oh_Boy\" src=\"http:\/\/filmring-linz.at.195-42-120-225.smartconfig.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/2_Oh_Boy.png\" width=\"226\" height=\"150\" \/><\/a><\/div><div class='content-column three_fourth last_column'><p>Niko, Ende zwanzig, hat l\u00e4ngst sein Jus-Studium abgebrochen und lebt nun einfach so in den Tag hinein. Bis zu diesem turbulenten Tag:<br \/>\nSeine Freundin zieht einen Schlussstrich, sein Vater dreht ihm den Geldhahn zu und ein Psychologe attestiert ihm kurzerhand \u201cemotionale Unausgeglichenheit\u201d. Eine sonderbare Sch\u00f6nheit namens Julika konfrontiert ihn mit den Wunden der gemeinsamen Vergangenheit, sein neuer Nachbar sch\u00fcttet ihm bei Schnaps und Fleischkugeln sein Herz aus und in der ganzen Stadt scheint es ja nicht mal mehr einen stinknormalen Kaffee zu geben.<br \/>\nEinen Tag und eine Nacht l\u00e4sst er sich durch Berlin treiben und begegnet dabei an den unterschiedlichsten Orten den unterschiedlichsten Menschen. Die episodenhaft strukturierte melancholische Kom\u00f6die unterh\u00e4lt sowohl mit perfekt getimten Szenen als auch mit pointenreichen, teils witzigen, teils hintergr\u00fcndigen Dialogen. In der Hauptrolle souver\u00e4n gespielt, gewinnt der schwarz-wei\u00df fotografierte, mit k\u00fchlem Jazz unterlegte Film eine ganz eigene und herausragende Qualit\u00e4t.<\/p><\/div><div class='clear_column'><\/div><\/p>\n<p><strong>Kritikerstimmen:<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><div class='content-column one_fourth'><a href=\"http:\/\/filmring-linz.at.195-42-120-225.smartconfig.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/4_Oh_Boy.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-300\" alt=\"4_Oh_Boy\" src=\"http:\/\/filmring-linz.at.195-42-120-225.smartconfig.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/4_Oh_Boy.png\" width=\"226\" height=\"150\" \/><\/a><\/div><div class='content-column three_fourth last_column'><p>\u201eWie Niko flaniert auch der Film durch Berlin, wobei die verschiedenen Episoden sehr ausgewogen zwischen Stimmungsbild und Satire, Tragik und Komik, Allt\u00e4glichem und Zuspitzungen balancieren. Allein schon dadurch, dass Jan Ole Gerster die Hauptstadt abseits schicker Vorzeige- und Hotspot-Kulissen ins Bild r\u00fcckt, avanciert sein Film auch zu einem waschechten Berlin-Film.\u201c (Christian Horn, fluter)<\/p>\n<p>&#8222;Eines der mutigsten, witzigsten, sinnlichsten deutschen Kinowerke seit Jahren ist Gersters Spielfilmdeb\u00fct, das \u00e4hnlich wie David Wnendts &#8218;Kriegerin&#8216; dem Zuschauer die Emotionen eines zwiesp\u00e4ltigen Charakters zumutet. Sein Portr\u00e4t eines ziellosen Endzwangigers enth\u00e4lt mehr Fragen als Antworten, zeigt eher, als dass es bewertet, und stellt den klar strukturierten Erwartungen der Gesellschaft ein diffuses Lebensgef\u00fchl gegen\u00fcber.&#8220; (rollingstone.de)<\/p>\n<p>\u201e&#8217;Oh Boy&#8216; beschreibt z\u00e4rtlich das Chaos eines st\u00e4dtischen und eines entsprechenden inneren Lebens und f\u00fchrt den Beweis, dass es eigentlich nur durch montierte Filmbilder zu einer Ordnung finden kann, die Sinn hat.\u201c (Ralf Kr\u00e4mer, Die Welt)<\/p>\n<p>\u201eTom Schilling ist der eine Hauptdarsteller, der andere ist die Gro\u00dfstadt. Der Film ist das teils komische, teils beklemmende Portr\u00e4t einer Berliner Gesellschaft, in der ein unglaublich ruppiger Ton herrscht, eine allgemeine Distanz- und Respektlosigkeit, die jederzeit ins Extreme umschlagen kann, manchmal auch in Gewalt.\u201c (Christian Mayer, S\u00fcddeutsche Zeitung)<\/p><\/div><div class='clear_column'><\/div><\/p>\n<p><strong>Regisseur Jan Ole Gerster\/Produktionsnotizen:<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><div class='content-column one_fourth'><a href=\"http:\/\/filmring-linz.at.195-42-120-225.smartconfig.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/1_Oh_Boy.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-297\" alt=\"1_Oh_Boy\" src=\"http:\/\/filmring-linz.at.195-42-120-225.smartconfig.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/1_Oh_Boy.png\" width=\"226\" height=\"150\" \/><\/a><\/div><div class='content-column three_fourth last_column'><p>Jan Ole Gerster, Jahrgang 1978, immer schon verr\u00fcckt nach Kino und Film, sammelt durch ein Praktikum bei einer Berliner Filmfirma erste Erfahrungen in diesem Business. Er wird dort sogar einer der Assistenten des Regisseurs Wolfgang Becker bei dessen Erfolgsfilm &#8218;Goodbye Lenin&#8216;. Ab 2003 studiert er an der Deutschen Film &#8211; und Fernsehakademie Berlin Drehbuch und Regie. 2010 beginnt er mit den Arbeiten an seiner Abschlussarbeit, dem Film &#8218;Oh Boy&#8216;, dessen urspr\u00fcnglicher Titel &#8218;A Day in a Life&#8216; (nach einem Beatles Song) sein sollte.<\/p>\n<p>Hauptdarsteller Tom Schilling dazu : &#8222;Das Drehbuch hatte anfangs den Titel \u2018A Day In A Life\u201c von den Beatles. In der ersten Zeile hei\u00dft es dort &#8218;I read the news today, oh boy.&#8216; Jan hat sich f\u00fcr den Titel \u2018Oh Boy\u2019 entschieden, weil es eine sch\u00f6ne Referenz an den Titel des Songs ist und weil \u2018Oh Boy\u2019 vielschichtiger und offener zu interpretieren ist als \u2018A Day In A Life\u201c. \u2018Oh Boy\u2019 steht f\u00fcr Vieles: Es kann ein sehr heiterer Ausruf sein, aber auch \u201eWhat the f\u2026\u201c, es kann alles hei\u00dfen.&#8220;<\/p>\n<p>Gerster dreht den Film innerhalb nur eines Monats von Anfang Juni bis Anfang Juli 2010 in Berlin, seine Premiere feiert das Werk beim Filmfest in M\u00fcnchen, im November 2012 gelangt es schlie\u00dflich in die Kinos.<\/p><\/div><div class='clear_column'><\/div><\/p>\n<p><strong>Filmografie\/Auszeichnungen:<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><div class='content-column one_fourth'><a href=\"http:\/\/filmring-linz.at.195-42-120-225.smartconfig.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/3_Oh_Boy.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-299\" alt=\"3_Oh_Boy\" src=\"http:\/\/filmring-linz.at.195-42-120-225.smartconfig.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/3_Oh_Boy.png\" width=\"226\" height=\"150\" \/><\/a><\/div><div class='content-column three_fourth last_column'><p>2004 Der Schmerz geht, der Film bleibt<br \/>\n2012 Oh Boy<br \/>\n<em><br \/>\nAuszeichnungen:<\/em><\/p>\n<p>2012: Seymour Cassel Award f\u00fcr Tom Schilling beim Internationalen Filmfest Oldenburg<br \/>\n2012: F\u00f6rderpreis Neues Deutsches Kino in der Kategorie Bestes Drehbuch f\u00fcr Jan Ole-Gerster<br \/>\n2013: Bayerischer Filmpreis in den Kategorien Darsteller (Tom Schilling) und Drehbuch (Jan-Ole Gerster)<br \/>\n2013: Preis der deutschen Filmkritik f\u00fcr das beste Spielfilmdeb\u00fct und die beste Musik<br \/>\n2013: Sofia International Film Festival: Bester internationaler Deb\u00fct- oder Zweitfilm<br \/>\n2013: Deutscher Filmpreis LOLA : Bester Film, Beste Regie, Bestes Drehbuch, Bester Hauptdarsteller m\u00e4nnlich,<br \/>\nBester Nebendarsteller m\u00e4nnlich (Michael Gwisdek)<br \/>\n2013: \u00d6sterreichischer Filmpreis ROMY : Bestes Drehbuch<\/p><\/div><div class='clear_column'><\/div><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Inhalt: Kritikerstimmen: Regisseur Jan Ole Gerster\/Produktionsnotizen: Filmografie\/Auszeichnungen:<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":525,"menu_order":4,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"hero_heading":"","hero_subheading":"","footnotes":""},"class_list":["post-288","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/288","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=288"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/288\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":534,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/288\/revisions\/534"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/525"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=288"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}