{"id":3754,"date":"2026-09-10T20:26:55","date_gmt":"2026-09-10T18:26:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/?page_id=3754"},"modified":"2026-09-11T20:46:45","modified_gmt":"2026-09-11T18:46:45","slug":"ein-einfacher-unfall","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/?page_id=3754","title":{"rendered":"Ein einfacher Unfall"},"content":{"rendered":"<pre>IRAN\/FRANKREICH\/LUXEMBURG 2025; Regie: Jafar Panahi; Drehbuch: Jafar Panahi; Kamera: Amin Jafari; Schnitt: Amir Etminan; Darsteller: Vahid Mobasseri, Mariam Afshari, Ebrahim Azizi, Hadis Pakbaten, Majid Panahi, Mohamad Ali Elyasmehr; L\u00e4nge: 102 Minuten; OmdUT<\/pre>\n<div class=\"fr-dossier\">\n<section class=\"fr-dossier-section fr-original-text\">\n<p class=\"fr-dossier-kicker\">Filmring-Text<\/p>\n<h2>Inhalt<\/h2>\n<p>Vahid, ein aserbaidschanischer Automechaniker, wurde einst vom iranischen Regime inhaftiert und dort immer wieder mit verbundenen Augen verh\u00f6rt. Eines Tages betritt ein Mann namens Eghbal seine Werkstatt. Im D\u00e4mmerlicht der Abendd\u00e4mmerung glaubt Vahid, in der Stimme des Mannes, im Knarren seiner Beinprothese, in der Unsicherheit seines humpelnden Schrittes, seinen Folterer zu erkennen: Was, wenn der Mann vor ihm tats\u00e4chlich, wie ihm seine Sinne sagen, der Folterer ist, der ihn monatelang im Gef\u00e4ngnis gequ\u00e4lt hat und damit prahlt, sein Bein in Syrien verloren zu haben? Reicht das unheimliche Knarren einer Beinprothese aus, um einen Verd\u00e4chtigen zu identifizieren und zu verurteilen?<\/p>\n<\/section>\n<section class=\"fr-dossier-section\">\n<p class=\"fr-dossier-kicker\">Zum Film<\/p>\n<h2>Zwischen Rache und Menschlichkeit<\/h2>\n<p>Ein Ger\u00e4usch gen\u00fcgt: Das Quietschen einer Beinprothese weckt bei Vahid die Erinnerung an einen Mann, der ihn im Gef\u00e4ngnis gefoltert haben k\u00f6nnte. Weil Vahid seinen Peiniger damals nicht sehen konnte, bleibt die Identit\u00e4t unsicher. Aus dem Wunsch nach Vergeltung entsteht deshalb eine zunehmend absurde und moralisch schwierige Suche nach Gewissheit.<\/p>\n<p>Jafar Panahi verbindet dabei Thriller, schwarzhumorige Groteske und politisches Drama. Im Zentrum steht weniger die Frage, ob Rache verst\u00e4ndlich ist, als was sie mit Menschen macht, die selbst Opfer staatlicher Gewalt geworden sind \u2013 und ob ein Ausstieg aus der Gewalt \u00fcberhaupt m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p class=\"fr-source\">Quellen: <a href=\"https:\/\/www.festival-cannes.com\/en\/f\/un-simple-accident\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Festival de Cannes<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.epd-film.de\/filmkritiken\/ein-einfacher-unfall\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">epd Film<\/a><\/p>\n<\/section>\n<section class=\"fr-dossier-section\">\n<p class=\"fr-dossier-kicker\">Regie<\/p>\n<h2>Jafar Panahi<\/h2>\n<div class=\"fr-dossier-columns\">\n<div>\n<p>Jafar Panahi (* 11. Juli 1960) ist ein iranischer Filmemacher und Schauspieler. Er ist international bekannt f\u00fcr seine Filme nach der Revolution von 1979 und wird der Iranischen Neuen Welle zugerechnet. Sein Werk, das im Neorealismus wurzelt und das Leben von Frauen, Kindern und marginalisierten Gruppen in den Mittelpunkt stellt, zeichnet ein kritisches Bild der sozialen, politischen und geschlechtsspezifischen Strukturen des heutigen Iran.<\/p>\n<p>Panahi begann seine Karriere mit Kurzfilmen und als Regieassistent von Abbas Kiarostami. Panahis Karriere ist von Konflikten mit den iranischen Beh\u00f6rden gepr\u00e4gt. Angefangen mit seinem dritten Spielfilm <em>The Circle<\/em>, der die Situation der Frauen im Iran thematisiert, wurden seine Filme im Land h\u00e4ufig verboten oder zensiert. 2010 wurde er wegen \u201ePropaganda gegen die Islamische Republik\u201c zu sechs Jahren Haft und einem 20-j\u00e4hrigen Berufsverbot verurteilt. Trotz dieser rechtlichen Einschr\u00e4nkungen drehte Panahi weiterhin Filme ohne Genehmigung, viele davon halb im Verborgenen. <em>This Is Not a Film<\/em> (2011), <em>Taxi<\/em> (2015) und <em>No Bears<\/em> (2022) sind Werke, die oft auf metakinematische Weise seine eigenen Grenzen als K\u00fcnstler unter staatlicher \u00dcberwachung reflektieren. Seine juristischen Auseinandersetzungen dauern an, darunter auch die Haftstrafe in Abwesenheit, die er 2025 erhielt.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"fr-dossier-facts\">\n<p><strong>Geboren<\/strong><br \/>11. Juli 1960<\/p>\n<p><strong>Deb\u00fct<\/strong><br \/><em>Der wei\u00dfe Ballon<\/em>, 1995<\/p>\n<p><strong>Cannes 2025<\/strong><br \/>Goldene Palme<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"fr-dossier-section\">\n<p class=\"fr-dossier-kicker\">Bilder<\/p>\n<h2>Aus dem Film<\/h2>\n<div class=\"fr-film-gallery\">\n<figure><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/\u00a9LesFilmsPelleas_01-scaled.jpg\" alt=\"Szenenbild aus Ein einfacher Unfall\" loading=\"lazy\"><figcaption>\u00a9 Jafar Panahi Productions \/ Les Films Pell\u00e9as<\/figcaption><\/figure>\n<figure><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/\u00a9LesFilmsPelleas_02-scaled.jpg\" alt=\"Szenenbild aus Ein einfacher Unfall\" loading=\"lazy\"><figcaption>\u00a9 Jafar Panahi Productions \/ Les Films Pell\u00e9as<\/figcaption><\/figure>\n<figure><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/c_LesFilmsPelleas_06-scaled.jpg\" alt=\"Szenenbild aus Ein einfacher Unfall\" loading=\"lazy\"><figcaption>\u00a9 Jafar Panahi Productions \/ Les Films Pell\u00e9as<\/figcaption><\/figure>\n<figure><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/c_LesFilmsPelleas_08-scaled.jpg\" alt=\"Szenenbild aus Ein einfacher Unfall\" loading=\"lazy\"><figcaption>\u00a9 Jafar Panahi Productions \/ Les Films Pell\u00e9as<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"fr-dossier-section\">\n<p class=\"fr-dossier-kicker\">Hintergrund<\/p>\n<h2>Ein Film nach der Haft<\/h2>\n<p>Panahi war selbst im ber\u00fcchtigten Evin-Gef\u00e4ngnis inhaftiert. Nach seiner Freilassung kehrte er zu einer st\u00e4rker fiktionalen Erz\u00e4hlweise zur\u00fcck und blieb diesmal wieder vollst\u00e4ndig hinter der Kamera. Die Figuren des Films tragen unterschiedliche Haltungen zum Erlebten in sich: Wut, Angst, Zweifel, Pragmatismus und den Wunsch nach einem normalen Leben.<\/p>\n<p>Gerade deshalb funktioniert der Film nicht als einfache Abrechnung. Panahi stellt verschiedene m\u00f6gliche Reaktionen nebeneinander und l\u00e4sst sie in einem engen Raum aufeinanderprallen. Das Auto und der Lieferwagen werden \u2013 wie h\u00e4ufig in seinem Werk \u2013 zu mobilen B\u00fchnen, auf denen sich Gesellschaft im Kleinen beobachten l\u00e4sst.<\/p>\n<p class=\"fr-source\">Quellen: <a href=\"https:\/\/www.epd-film.de\/meldungen\/2026\/interview-jafar-panahi-ueber-ein-einfacher-unfall\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">epd Film \u2013 Interview<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.filmdienst.de\/artikel\/77359\/jafar-panahi-im-portrait\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Filmdienst \u2013 Portr\u00e4t<\/a><\/p>\n<\/section>\n<section class=\"fr-dossier-section\">\n<p class=\"fr-dossier-kicker\">Jafar Panahi \u00fcber den Film<\/p>\n<h2>Nach dem Berufsverbot<\/h2>\n<p>\u201eAls ein zwanzigj\u00e4hriges Berufsverbot gegen mich verh\u00e4ngt wurde, war ich auf mich selbst zur\u00fcckgeworfen und \u00fcberlegte, was sind meine eigenen F\u00e4higkeiten, wie kann ich die am besten nutzen? Zuvor erz\u00e4hlten meine Filme von Menschen und davon, was in unserer Gesellschaft passiert. Als ich meiner Verbindung dazu beraubt wurde, begann ich, mich mit mir selbst und mit den Problemen meines Berufes auseinanderzusetzen. Alle meine nachfolgenden Filme erz\u00e4hlten von mir und dem Kino, deshalb stand ich selbst vor der Kamera. Dabei fragte ich mich: Was k\u00f6nnte ich machen, wenn ich keine Filme machen kann? Ich kann zum Beispiel Taxi fahren. Aber als Filmemacher konnte ich dabei der Versuchung nicht widerstehen, eine Kamera im Taxi zu verbergen und die Geschichten meiner Passagiere zu erz\u00e4hlen. Nach 15 Jahren wurde mir dann mitgeteilt, dass alle Urteile gegen mich aufgehoben w\u00e4ren und ich wieder arbeiten d\u00fcrfe. Auch das hatte einen psychologischen Effekt, ich trat nicht mehr vor der Kamera auf, sondern ausschlie\u00dflich wieder dahinter. Stilistisch sind meine Arbeiten jedoch gleichgeblieben, denn f\u00fcr die Themen, mit denen ich mich auseinandersetzen wollte, war es unm\u00f6glich, eine offizielle Erlaubnis zu bekommen \u2013 ich musste also weiterhin heimlich drehen.\u201c<\/p>\n<p class=\"fr-source\">Jafar Panahi, epd Film<\/p>\n<p>\u201eDer Film spiegelt nicht meine eigene Situation wider. Die Idee war, den Fokus auf Menschen zu legen, die f\u00fcnf, zehn oder mehr Jahre im Gef\u00e4ngnis verbringen oder verbracht haben. Als ich dort war, habe ich mich lange mit ihnen unterhalten. Wir sprachen \u00fcber ihre pers\u00f6nlichen Erfahrungen und die Ereignisse, die sie im Umgang mit anderen Insassen erlebt haben. Man k\u00f6nnte sagen, wir unterhielten uns \u00fcber ein halbes Jahrhundert Haft im Iran. (\u2026) Jede dieser Figuren repr\u00e4sentiert eine gewisse Denkschule, und jede einzelne dieser Sichtweisen wird auf engstem Raum herausgefordert, ob die Beteiligten es wollen oder nicht. Am Ende m\u00fcssen sie zu einer Schlussfolgerung kommen. Der eine glaubt an Rache und Gewalt, jemand anderes ist dagegen. Eine weitere Person ist nicht einmal politisch und will sich nicht in diese Dinge einmischen. Vereinfacht ausgedr\u00fcckt, spiegelt sich innerhalb der Gruppe im Kleinen wider, was man \u00fcberall in der Gesellschaft beobachten kann.\u201c<\/p>\n<p class=\"fr-source\"><a href=\"https:\/\/cineville.de\/de-DE\/magazin\/interview-ein-einfacher-unfall\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Interview bei Cineville &#x2197;<\/a><\/p>\n<\/section>\n<section class=\"fr-dossier-section\">\n<p class=\"fr-dossier-kicker\">Pressestimmen<\/p>\n<h2>Stimmen zum Film<\/h2>\n<div class=\"fr-press-grid\">\n<article>\n<h3>Cineforum<\/h3>\n<p>\u201e\u00b4Ein einfacher Unfall\u00b4 ist ein politischer und direkter Film, der jedoch von einem optimistischen Unterton durchzogen ist, der beinahe dystopisch anmutet. Er zeigt eine Welt, in der Frauen bunte Kopft\u00fccher mit locker gebundenen Knoten tragen und die allgemeine Atmosph\u00e4re von Entspannung gepr\u00e4gt ist, wenn nicht gar von Offenheit f\u00fcr einen noch unvorstellbaren Wandel. Eine Welt, in der ein kleiner Vorfall wie der im Titel erw\u00e4hnte einen Riss in den Selbsterhaltungsmechanismen des iranischen Regimes verursachen kann.\u201c<\/p>\n<p class=\"fr-source\">Alessandro Uccelli<\/p>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"fr-dossier-section\">\n<p class=\"fr-dossier-kicker\">Auszeichnungen<\/p>\n<h2>Goldene Palme 2025<\/h2>\n<ul class=\"fr-awards\">\n<li><strong>Festival de Cannes 2025:<\/strong> Goldene Palme<\/li>\n<li><strong>National Board of Review:<\/strong> Bester internationaler Film<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"fr-source\">Quellen: <a href=\"https:\/\/www.festival-cannes.com\/en\/press\/press-releases\/the-78th-festival-de-cannes-winners-list\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Festival de Cannes<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.festival-cannes.com\/en\/2026\/the-2025-official-selection-around-the-world\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Festival de Cannes \u2013 internationale Auszeichnungen<\/a><\/p>\n<\/section>\n<section class=\"fr-dossier-section\">\n<p class=\"fr-dossier-kicker\">Filmografie<\/p>\n<h2>Jafar Panahi \u2013 Auswahl<\/h2>\n<ul class=\"fr-filmography\">\n<li><span>1995<\/span><em>Der wei\u00dfe Ballon<\/em><\/li>\n<li><span>1997<\/span><em>Der Spiegel<\/em><\/li>\n<li><span>2000<\/span><em>Der Kreis<\/em><\/li>\n<li><span>2003<\/span><em>Crimson Gold<\/em><\/li>\n<li><span>2006<\/span><em>Offside<\/em><\/li>\n<li><span>2011<\/span><em>Dies ist kein Film<\/em><\/li>\n<li><span>2013<\/span><em>Pard\u00e9<\/em><\/li>\n<li><span>2015<\/span><em>Taxi Teheran<\/em><\/li>\n<li><span>2018<\/span><em>Drei Gesichter<\/em><\/li>\n<li><span>2022<\/span><em>Keine B\u00e4ren<\/em><\/li>\n<li><span>2025<\/span><em>Ein einfacher Unfall<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/section>\n<section class=\"fr-dossier-section fr-sources\">\n<p class=\"fr-dossier-kicker\">Quellen &amp; Weiterlesen<\/p>\n<h2>Verwendete Quellen<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.festival-cannes.com\/en\/f\/un-simple-accident\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Festival de Cannes \u2013 Un simple accident<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.festival-cannes.com\/en\/2025\/un-simple-accident-the-new-act-of-resistance-by-jafar-panahi\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Festival de Cannes \u2013 Hintergrund<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/cinemadedemain.festival-cannes.com\/en\/p\/jafar-panahi\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Festival de Cannes \u2013 Jafar Panahi<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.epd-film.de\/meldungen\/2026\/interview-jafar-panahi-ueber-ein-einfacher-unfall\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">epd Film \u2013 Interview<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.epd-film.de\/filmkritiken\/ein-einfacher-unfall\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">epd Film \u2013 Kritik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.filmdienst.de\/film\/details\/624656\/ein-einfacher-unfall\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Filmdienst \u2013 Kritik<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/section>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>IRAN\/FRANKREICH\/LUXEMBURG 2025; Regie: Jafar Panahi; Drehbuch: Jafar Panahi; Kamera: Amin Jafari; Schnitt: Amir Etminan; Darsteller: Vahid Mobasseri, Mariam Afshari, Ebrahim Azizi, Hadis Pakbaten, Majid Panahi, Mohamad Ali Elyasmehr; L\u00e4nge: 102 Minuten; OmdUT Filmring-Text Inhalt Vahid, ein aserbaidschanischer Automechaniker, wurde einst vom iranischen Regime inhaftiert und dort immer wieder mit verbundenen Augen verh\u00f6rt. 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