{"id":902,"date":"2015-07-24T14:41:21","date_gmt":"2015-07-24T12:41:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.filmring-linz.at\/?page_id=902"},"modified":"2016-09-01T12:38:51","modified_gmt":"2016-09-01T10:38:51","slug":"zoran-mein-neffe-der-idiot","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/?page_id=902","title":{"rendered":"Zoran &#8211; Mein Neffe der Idiot"},"content":{"rendered":"<p><em><div class='content-column one_half'><\/em><\/p>\n<header>\n<hgroup>\n<h2>Zoran &#8211; Mein Neffe der Idiot<\/h2>\n<\/hgroup>\n<\/header>\n<p><strong>Mo, 08. \u2014 Sa, 13.02.2016 | 17:30 Uhr bzw. Sa 15:00 Uhr | City-Kino<\/strong><\/p>\n<p>ZORAN, IL MIO NIPOTE SCEMO<br \/>\nIT\/SLO 2013; Regie: Matteo Oleotto, Drehbuch: Daniela Gambaro, Marco Pettenello, Pierpaolo Piciarelli, Matteo Oleotto, K: Ferran Paredes, S: Giuseppe Trepiccione, M: Antonio Gramentieri, Sacri Cuori, Darsteller: Giuseppe Battiston, Rok Prasnikar, Roberto Citran, Marjuta Slamic, 113 Minuten, OmdUT<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><\/div><\/p>\n<p><center><div class='content-column one_half last_column'>Trailer:<code><a id=\"6acd7e0e5952f\" rel=\"wp-video-lightbox\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=HpGtOnNJkRg?rel=0&#038;width=640&#038;height=480\" title=\"\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Zoran.png\" class=\"video_lightbox_anchor_image\" alt=\"\" \/><\/a>    <script>\r\n    \/* <![CDATA[ *\/\r\n    jQuery(document).ready(function($){\r\n        $(function(){\r\n            var width = $(window).innerWidth();\r\n            var setwidth = parseFloat(640);\r\n            var ratio = parseFloat(0.75);\r\n            var height = parseFloat(480);\r\n            var link = 'https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=HpGtOnNJkRg?rel=0&amp;width=640&amp;height=480';\r\n            if(width < setwidth)\r\n            {\r\n                height = Math.floor(width * 0.75);\r\n                \/\/console.log(\"device width \"+width+\", set width \"+640+\", ratio \"+0.75+\", new height \"+ height);\r\n                var new_url = wpvl_paramReplace('width', link, width);\r\n                var new_url = wpvl_paramReplace('height', new_url, height);\r\n                $(\"a#6acd7e0e5952f\").attr('href', new_url);\r\n                \/\/console.log(new_url);\r\n            }\r\n        });\r\n    });\r\n    \/* ]]> *\/\r\n    <\/script><\/code><\/div><div class='clear_column'><\/div><\/center><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Inhalt:<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<div class='content-column one_fourth'><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-856 size-full\" src=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/1_Zoran_Mein_Neffe_der_Idiot.png\" alt=\"\" width=\"226\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/1_Zoran_Mein_Neffe_der_Idiot.png 226w, https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/1_Zoran_Mein_Neffe_der_Idiot-150x100.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/><\/p><\/div><div class='content-column three_fourth last_column'><p>Paolo Bressan verbringt seine Tage bei Gustino, dem Besitzer eines kleinen Gasthauses in einem kleinen Ort in der Provinz Gorizia an der italienisch-slowenischen Grenze. Paolo ist um die 40, ein Zyniker, Menschenfeind, L\u00fcgner, der mit gro\u00dfer Unlust in der Mensa eines Altersheimes arbeitet und verzweifelt, aber ohne Erfolg, versucht, seine Ex-Frau Stefania zur\u00fcckzuerobern, die aber nun mit seinem Chef Alfio liiert ist.<br \/>\nPaolos Leben scheint sich aber schlagartig zu \u00e4ndern, als er mit einem 15-j\u00e4hrigen Neffen namens Zoran konfrontiert wird, der ohne Verwandte zur\u00fcckbleibt, als eine Verwandte Paolos aus Slowenien pl\u00f6tzlich stirbt, die dessen letzte Bezugsperson war.<br \/>\nZoran wirkt etwas zur\u00fcckgeblieben, spricht seltsam und Paolo m\u00f6chte ihn so schnell wie m\u00f6glich loswerden. Bei einem Besuch in seinem Gasthaus entdeckt er allerdings, dass Zoran ein begnadeter Darts-Spieler ist. Da gerade die Weltmeisterschaften in Glasgow bevorstehen, wo 60 000 Euro zu gewinnen sind, nimmt er sich des Jungen an\u2026<\/p>\n<p><strong>Auszeichnung:<\/strong> Venedig Filmfestival 2013 (Publikumspreis)<br \/><\/div><div class='clear_column'><\/div><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Der Regisseur:<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><div class='content-column one_fourth'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-857 size-full\" src=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2_Zoran_Mein_Neffe_der_Idiot.png\" alt=\"\u00a9 Polyfilm\" width=\"226\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2_Zoran_Mein_Neffe_der_Idiot.png 226w, https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2_Zoran_Mein_Neffe_der_Idiot-150x100.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/><\/div><div class='content-column three_fourth last_column'><p><strong>Matteo Oleotto<\/strong> wurde 1977 in Gorizia geboren. 2001 schloss er die Schauspielschule \u201eNico Pepe\u201c in Udine im Fach Schauspiel erfolgreich ab. Danach folgte ein Studium der Filmregie am Centro Sperimentale di Cinematografia in Rom, das er 2005 ebenfalls erfolgreich beendete.<br \/>\nOleotto inszenierte einige Kurzfilme und arbeitete dar\u00fcber hinaus als Regisseur von TV-Shows und Werbespots f\u00fcr verschiedene Fernsehsender.<br \/>\nBevor Oleotto sich ganz der Filmregie widmete, arbeitete er in einem Call Center, als Rettungsschwimmer, Umzugshelfer, Autow\u00e4scher, Arbeiter in einer Firma f\u00fcr Micro-Technologie, Nachtportier in einer psychiatrischen Einrichtung, Ober, Kochgehilfe, G\u00e4rtner, Basketball-Schiedsrichter, Hotelportier und Schwimm-Trainer.<br \/>\nDerzeit arbeitet er gerade an seinem zweiten Spielfilm. In seiner Freizeit ist er im Wein-Gesch\u00e4ft t\u00e4tig. Hier k\u00fcmmert er sich um den Weinberg, den er von seiner Familie geerbt hat.<br \/><\/div><div class='clear_column'><\/div><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Der Regisseur \u00fcber seinen Film:<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><div class='content-column one_fourth'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-858 size-full\" src=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3_Zoran_Mein_Neffe_der_Idiot.png\" alt=\"\u00a9 Polyfilm\" width=\"226\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3_Zoran_Mein_Neffe_der_Idiot.png 226w, https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3_Zoran_Mein_Neffe_der_Idiot-150x100.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/><\/div><div class='content-column three_fourth last_column'><blockquote><p>\u201eNach 13 Jahren in Rom beschloss ich, in meine Heimat, in den Friaul im Nordosten Italiens, zur\u00fcckzukehren und dort meinen ersten Film zu drehen. All die Jahre in Rom haben mir dabei geholfen, zu lernen und mich selbst zum Regisseur auszubilden \u2013 au\u00dferdem ging in dieser Zeit die Kleinstadt-Dynamik, in die ich hineingeboren wurde und mit der ich aufwuchs, verloren, die mich regelrecht \u00fcberw\u00e4ltigt hatte. Diese Distanz und die folgende R\u00fcckkehr erm\u00f6glichte es mir, die Kleinstadt mit einem anderen, klaren Blick zu sehen, was mir sonst nie gelungen w\u00e4re.<br \/>\nFr\u00fcher dachte ich, in einem Dorf w\u00fcrde niemals etwas Interessantes passieren und dass nur die Stadt der Ort f\u00fcr lebhaften Austausch und Interaktion sei. Heute bin ich bereit, diese Ansicht zu revidieren. Ich habe festgestellt, dass die Stadt die pers\u00f6nlichen Kontakte abk\u00fchlen und hemmen kann: Menschen neigen hier dazu, sich zu verbergen, werden verblendet und verlieren sich selbst. In einer gro\u00dfen Stadt ist es durchaus \u00fcblich, in unterschiedlichen Stadtteilen festzusitzen und sich mit seinen Freunden monate-, ja jahrelang, nicht mehr zu treffen.<br \/>\nIn einem Dorf passiert das nicht. Allein die Gr\u00f6\u00dfe eines kleinen Ortes zwingt jeden, ob er will oder nicht, am Leben der anderen teilzuhaben: Es ist unm\u00f6glich, die Aufmerksamkeit der Gemeinde zu meiden, es ist unm\u00f6glich, sich zu verstecken, es ist unm\u00f6glich, sich aus den Augen zu verlieren.<br \/>\nDa, wo ich herstamme, ist die Taverne das pulsierende Herz der sozialen Interaktion, der Ort, wo Gesichter, Neuigkeiten, Leben, Frustrationen, Leidenschaften sich kreuzen.<br \/>\nVor Jahren lernte ich einen sch\u00fcchternen Jungen kennen, der ein gro\u00dfes Talent f\u00fcr den Darts-Sport besa\u00df. Nur wenn er die Dartspfeile in H\u00e4nden hielt und seine Augen auf sein Ziel gerichtet waren, konnte er es ertragen, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen. W\u00e4hrend des Spiels verwandelte er sich in jemanden, der stark, regelrecht unbek\u00fcmmert, in Kontakt mit anderen trat, und seine Augen gl\u00e4nzten regelrecht vor Klugheit. Wenn das Spiel aber beendet war, zog er sich sofort in den Schatten seiner \u00fcblichen Sch\u00fcchternheit zur\u00fcck.<br \/>\nDie Erinnerungen an diesen Jungen lie\u00df ich in meinen Zoran einflie\u00dfen. Paolo dagegen ist eine Mischung aus all diesen Menschen, die mein Dorf ausmachen. Und als Paolo, verbittert und resigniert, ein Junge, der nie erwachsen geworden ist, diesen authentischen Jungen Zoran trifft, der seinerseits unbedingt erwachsen werden will, stellt sich die Frage: Wird Paolo den Weg einschlagen, der eine Ver\u00e4nderung mit sich bringt, einen anderen Pfad beschreiten, etwas tun also, von dem er immer getr\u00e4umt, es aber nie getan hat?\u201c<\/p><\/blockquote><\/div><div class='clear_column'><\/div><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Kritikerstimmen:<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<div class='content-column one_fourth'><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-860 size-full\" src=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/5_Zoran_Mein_Neffe_der_Idiot.png\" alt=\"\u00a9 Polyfilm\" width=\"226\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/5_Zoran_Mein_Neffe_der_Idiot.png 226w, https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/5_Zoran_Mein_Neffe_der_Idiot-150x100.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/><\/p><\/div><div class='content-column three_fourth last_column'><p>\u201eLiebvoll-skurrile Kom\u00f6die um einen Misanthropen, der hinter seiner Selbstsucht sein weiches Herz verbirgt. Der wohldosierte Humor verdankt sich einer genauen Beobachtung des Lebens in der Grenzregion und ihrer vom Leben gebeutelten Figuren, aber auch der kongenialen Filmmusik.\u201c<br \/>\n<em>(Katharina Seckau, Filmdienst)<\/em><\/p>\n<p>\u201eOleottos Film funktioniert vor allem als Portr\u00e4t eines Mannes, dessen Selbsthass sich in Hass auf die ganze Welt verwandelt hat. Man fragt sich zwar fortw\u00e4hrend, warum einen dieser Mensch interessieren sollte. Aber trotzdem will man wissen, wie es mit ihm weitergeht.\u201c<br \/>\n<em>(Kai Mihm, epd-film)<\/em><\/p>\n<p>\u201eEin Film, der sich nicht der g\u00e4ngigen Sch\u00f6nheitsideale und Erfolgsformeln bedient. Sch\u00f6n ist niemand in dieser Provinzbeschau, und Zoran will auch nicht gewinnen. Aber es ist auch ein Film \u00fcber Liebe und Z\u00e4rtlichkeit, unspektakul\u00e4r, ausgezeichnet gespielt im l\u00e4ndlichen Ambiente mit witziger Ausstattung ohne R\u00fccksicht auf moralische Verluste.\u201c<br \/>\n<em>(Helmut Groschup, Dolomiten)<\/em><\/p><\/div><div class='clear_column'><\/div><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt: Der Regisseur: Der Regisseur \u00fcber seinen Film: &nbsp; Kritikerstimmen:<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":1212,"menu_order":4,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"hero_heading":"","hero_subheading":"","footnotes":""},"class_list":["post-902","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/902","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=902"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/902\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":906,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/902\/revisions\/906"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1212"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=902"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}