{"id":907,"date":"2015-07-24T14:02:49","date_gmt":"2015-07-24T12:02:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.filmring-linz.at\/?page_id=907"},"modified":"2016-09-01T12:38:51","modified_gmt":"2016-09-01T10:38:51","slug":"zwei-tage-eine-nacht","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/?page_id=907","title":{"rendered":"Zwei Tage, eine Nacht"},"content":{"rendered":"<p><em><div class='content-column one_half'><\/em><\/p>\n<header>\n<hgroup>\n<h2>Zwei Tage, eine Nacht<\/h2>\n<\/hgroup>\n<\/header>\n<p><strong>Mo, 07. \u2014 Sa, 12.03.2016 | 17:30 Uhr bzw. Sa 15:00 Uhr | City-Kino<\/strong><\/p>\n<p>DEUX JOURS, UNE NUIT<br \/>\nBE\/F\/IT 2014; Regie und Drehbuch: Jean Pierre und Luc Dardenne, Kamera: Alain Marcoen, Schnitt: Marie-Helene Dozo, Darsteller: Marion Cotillard, Fabrizio Rongone, Catherine Salee, Christel Cornil, 95 Min., OmdU<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><\/div><\/p>\n<p><center><div class='content-column one_half last_column'>Trailer:<code><a id=\"6acc1cb9c191d\" rel=\"wp-video-lightbox\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=LyPnPuvDChY?rel=0&#038;width=640&#038;height=480\" title=\"\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/ZweiTage_eineNacht.png\" class=\"video_lightbox_anchor_image\" alt=\"\" \/><\/a>    <script>\r\n    \/* <![CDATA[ *\/\r\n    jQuery(document).ready(function($){\r\n        $(function(){\r\n            var width = $(window).innerWidth();\r\n            var setwidth = parseFloat(640);\r\n            var ratio = parseFloat(0.75);\r\n            var height = parseFloat(480);\r\n            var link = 'https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=LyPnPuvDChY?rel=0&amp;width=640&amp;height=480';\r\n            if(width < setwidth)\r\n            {\r\n                height = Math.floor(width * 0.75);\r\n                \/\/console.log(\"device width \"+width+\", set width \"+640+\", ratio \"+0.75+\", new height \"+ height);\r\n                var new_url = wpvl_paramReplace('width', link, width);\r\n                var new_url = wpvl_paramReplace('height', new_url, height);\r\n                $(\"a#6acc1cb9c191d\").attr('href', new_url);\r\n                \/\/console.log(new_url);\r\n            }\r\n        });\r\n    });\r\n    \/* ]]> *\/\r\n    <\/script><\/code><\/div><div class='clear_column'><\/div><\/center><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Inhalt:<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<div class='content-column one_fourth'><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-864 size-full\" src=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/4_Zwei_Tage_eine_Nacht.png\" alt=\"\u00a9 Thimfilm\" width=\"226\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/4_Zwei_Tage_eine_Nacht.png 226w, https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/4_Zwei_Tage_eine_Nacht-150x100.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/><\/p><\/div><div class='content-column three_fourth last_column'><p>Sandra war lange krankgeschrieben, sie leidet unter Depressionen. Kaum ist sie wieder in der Firma, folgt die Katastrophe: Ihre Stelle soll eingespart werden, sie soll ihren Job verlieren.<br \/>\nDie Abstimmung dar\u00fcber ist bereits erfolgt, die Kolleginnen und Kollegen haben sich gegen Sandras Weiterbesch\u00e4ftigung entschieden, dabei ist es aber anscheinend nicht ganz mit rechten Dingen zugegangen. Mit Unterst\u00fctzung ihrer Freundin kann Sandra bei ihrem Chef durchsetzen, dass die Abstimmung wiederholt wird: Entweder Sandra beh\u00e4lt ihre Stelle oder aber alle anderen Kolleginnen und Kollegen erhalten eine einmalige Bonus-Zahlung von 1000 Euro.<br \/>\nEin verzweifelter Wettkampf der jungen Mutter gegen die Zeit beginnt: Genau ein Wochenende lang hat sie Zeit, ihre Kolleginnen und Kollegen zu \u00fcberzeugen, f\u00fcr sie zu stimmen.<\/p><\/div><div class='clear_column'><\/div><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Die Regisseure\/Produktionsnotizen:<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><div class='content-column one_fourth'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-865 size-full\" src=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/5_Zwei_Tage_eine_Nacht.png\" alt=\"\u00a9 Thimfilm\" width=\"226\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/5_Zwei_Tage_eine_Nacht.png 226w, https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/5_Zwei_Tage_eine_Nacht-150x100.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/><\/div><div class='content-column three_fourth last_column'><p>Die Br\u00fcder <strong>Jean Pierre Dardenne<\/strong> (geb. 21.April 1951) und <strong>Luc Dardenne<\/strong> (geb. 10.M\u00e4rz 1954) sind belgische Filmregisseure, Filmproduzenten und Drehbuchautoren. Sie realisieren die meisten ihrer Filme gemeinsam. Die beiden Br\u00fcder wuchsen in einem Industrievorort von Seraing in der Provinz L\u00fcttich auf. Diese Herkunft sollte die beiden entscheidend pr\u00e4gen, der Blick auf von der Gesellschaft benachteiligte Personen und Gesellschaftsgruppen, ihr Engagement gegen Ausbeutung und f\u00fcr soziale Gerechtigkeit hat sie in ihrem Filmschaffen bis heute begleitet. Auf einzigartige Weise gelingt es ihnen, Filmkunst und Sozialphilosophie zu vereinen.<br \/>\nJean Pierre studierte an der Kunstakademie Br\u00fcssel Dramaturgie, sein Bruder an der Universit\u00e4t L\u00fcttich Philiosophie. Schon w\u00e4hrend ihrer Studien realisierten sie Videos \u00fcber das leben in wallonischen Arbeiterst\u00e4dten. Nach einer intensiven Begegnung mit dem Filmemacher Armand Gatti und seinem Kameramann stiegen sie ins Filmbusiness ein. Zwischen 1978 und 1983 schufen sie viele hoch interessante und beeindruckende Dokumentarfilme. Auf ihren ersten Spielfilm &#8222;Falsch&#8220; aus dem Jahr 1986 folgten bis heute eine ganze Reihe h\u00f6chst dekorierter und inzwischen zu Klassikern des modernen Kinos gewordene Filme: <em>Das Versprechen, Rosetta, Der Sohn, Das Kind, Lornas Schweigen, Der Junge mit dem Fahrrad,&#8230; <\/em><br \/>\nIn ihrem neuesten Film &#8222;Zwei Tage, eine Nacht&#8220; arbeiten die Br\u00fcder zum ersten Mal \u2013 ganz entgegen ihren sonstigen Gepflogenheiten \u2013 mit einem Schauspiel-Superstar zusammen: mit Marion Cotillard.<br \/><\/div><div class='clear_column'><\/div><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Kritikerstimmen:<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<div class='content-column one_fourth'><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-862 size-full\" src=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2_Zwei_Tage_eine_Nacht.png\" alt=\"\u00a9 Thimfilm\" width=\"226\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2_Zwei_Tage_eine_Nacht.png 226w, https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/2_Zwei_Tage_eine_Nacht-150x100.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/><\/p><\/div><div class='content-column three_fourth last_column'><p>Zehn Jahre haben die Dardennes \u00fcber Sandras Geschichte nachgedacht, dann lasen sie von mehreren belgischen Firmen, die jene unmoralische Praxis angewandt hatten, um Personalkosten zu reduzieren: Die Erosion der Mittelschicht, der Verfall moralischer Werte in der modernen Arbeitswelt und im gesellschaftlichen Zeitgeist. [&#8230;] In &#8222;Zwei Tage, eine Nacht&#8220; kulminiert diese beklemmende Thematik in einer episodischen, zutiefst packenden Erz\u00e4hlung vom Sieg des Neoliberalismus \u00fcber die sozialdemokratische Idee der Solidargemeinschaft.<br \/>\n<em>(Andreas Borcholte, Der Spiegel)<\/em><\/p>\n<p>Wie Marion Cotillard diese Gef\u00fchle spielt, ist eine Sensation &#8211; aber eine leise. Sie sackt in sich zusammen, schrumpft vor unseren Augen, als sie am Telefon von der Abstimmung erf\u00e4hrt. Und dann w\u00e4chst sie wieder \u00fcber sich hinaus, als sie sich \u00fcberwindet, um ihren Job zu k\u00e4mpfen.<br \/>\nGeld oder Solidarit\u00e4t &#8211; Diese simple Plotkonstruktion \u00f6ffnet ein weites Feld des Menschlichen: Sandra sucht jeden ihrer Kollegen pers\u00f6nlich auf, bittet sehr zur\u00fcckhaltend, das Votum zu \u00fcberdenken, \u00fcberredet kaum. Und erlebt aggressive Zur\u00fcckweisung, feiges Sich-verleugnen-Lassen, aber auch Gewissensbisse und eine tr\u00e4nenreiche Entschuldigung. Ihr Fall wird zum Lackmustest f\u00fcr die Menschlichkeit dieser Belegschaft &#8211; und eines Wirtschafts- und Wertesystems, das seinen Mitgliedern eine solche Wahl aufzwingt.<br \/>\n<em>(Martina Knoben, S\u00fcddeutsche Zeitung)<\/em><\/p><\/div><div class='clear_column'><\/div><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Filmografie (Auswahl):<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><div class='content-column one_fourth'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-863 size-full\" src=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3_Zwei_Tage_eine_Nacht.png\" alt=\"\u00a9 Thimfilm\" width=\"226\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3_Zwei_Tage_eine_Nacht.png 226w, https:\/\/www.filmring-linz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/3_Zwei_Tage_eine_Nacht-150x100.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/><\/div><div class='content-column three_fourth last_column'><p>1978 : Le chant du rossignol (Doku)<br \/>\n1981 : R\u2026 ne repond plus (Doku)<br \/>\n1982 : Lecons d\u2019une universite volante (Doku)<br \/>\n1996 : Das Versprechen<br \/>\n1999 : Rosetta<br \/>\n2002 : Der Sohn<br \/>\n2005 : Das Kind<br \/>\n2008 : Lornas Schweigen<br \/>\n2011 : Der Junge mit dem Fahrrad<br \/>\n2014 : Zwei Tage, eine Nacht<br \/><\/div><div class='clear_column'><\/div><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt: Die Regisseure\/Produktionsnotizen: Kritikerstimmen: Filmografie (Auswahl):<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":1212,"menu_order":5,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"hero_heading":"","hero_subheading":"","footnotes":""},"class_list":["post-907","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/907","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=907"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/907\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":911,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/907\/revisions\/911"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1212"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.filmring-linz.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=907"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}